Betrüger erbeuten über 10.000 Euro vom Eichsfelder

(Symbolbild)

Am Dienstagnachmittag ist ein 57-jähriger Mann aus dem Eichsfeld auf eine perfide Betrugsmasche hereingefallen. Betrüger sugerierten ihm, ein Angehöriger habe einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei. Um eine drohende Haft abzuwenden, forderten sie ihn zur Zahlung auf.

Der Mann überwies daraufhin eine Bargeldsumme von über 10.000 Euro an einen Täter. Dieser instruierte sein Opfer anschließend, bis zur vermeintlichen Meldung des Amtsgerichts keine Telefonate zu führen. So sollte die Täuschung möglichst lange unbemerkt bleiben.

So schützen Sie sich vor dieser Masche

Die Landespolizeiinspektion Nordhausen warnt vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Ratschläge: Geben Sie am Telefon niemals persönliche Daten oder Informationen über Ihr Vermögen preis. Die Polizei fordert Sie niemals dazu auf, Bargeld zur Sicherung zu übergeben.

Beenden Sie verdächtige Gespräche sofort und kontaktieren Sie Ihre Angehörigen oder Ihre Polizeidienstelle. Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung und übergeben Sie Fremden niemals vertrauensvoll Ihr Hab und Gut.

Fragen beantwortet die Landespolizeiinspektion Nordhausen unter der Telefonnummer 03631/961503 oder per E-Mail an Pressestelle.lpindh@polizei.thueringen.de.


Betrugsfälle in Thüringen: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 18.702 Betrugsfälle, das sind 890 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Thüringen schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 770 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Betrug nach den §§ 263 ff. StGB.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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