An der deutsch-österreichischen Grenze hat die Bundespolizeiinspektion Freilassing am Dienstag, 13. Oktober, erneut mehrere gesuchte Personen festgenommen. Bei Grenzkontrollen stellten die Beamten 22 Fahndungstreffer fest, darunter 6 Haftbefehle — ein Erfolg, der dem Vortag kaum nachsteht, als bereits 30 Fahndungstreffer mit 11 Haftbefehlen registriert wurden.
Ein 41-jähriger Georgier wurde in den frühen Morgenstunden bei einer Kontrolle auf der A8 überprüft. Die Fahndungsabfrage offenbarte gleich vier Haftbefehle gegen den Mann. Die Staatsanwaltschaft Essen suchte ihn wegen mehrerer Diebstahlstraftaten: 61 Tage Restfreiheitsstrafe für besonders schweren Diebstahl, 31 Tage für einfachen Diebstahl, 92 Tage für Diebstahl mit Waffen sowie eine Geldstrafe ebenfalls wegen Diebstahls waren noch zu verbüßen. Der Georgier war zu einem früheren Zeitpunkt aus der Haft heraus abgeschoben worden und hätte Deutschland nicht betreten dürfen — gegen ihn bestand ein gültiges Einreise- und Aufenthaltsverbot. Er steht daher auch im Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Die Bundespolizei verhaftete ihn und brachte ihn in eine Justizvollzugsanstalt.
Am Vormittag stoppten Beamte einen 33-jährigen Ukrainer, der versuchen wollte, mit einem Fernverkehrszug einzureisen. Auch gegen ihn lag ein Einreiseverbot vor. Der Mann war der Polizei wegen Bandendiebstahl, Diebstahl mit Waffen und Wohnungseinbruchdiebstahl bekannt. Ende 2025 war er aus Deutschland ausgewiesen worden. Die Bundespolizei nahm ihn fest und wies ihn nach Österreich zurück.
Am Nachmittag kontrollierten Beamte am Bahnhof in Freilassing einen 42-jährigen Italiener. Die Staatsanwaltschaft München I hatte einen Haftbefehl wegen Körperverletzung gegen ihn erlassen. Der Mann wurde verhaftet und dem Amtsgericht München vorgeführt. Erst Anfang 2026 war er aus der Haft wegen Körperverletzung und tätlichem Angriff entlassen worden.
In den frühen Morgenstunden wurde zudem eine 40-jährige Weißrussin in einem Einreisezug festgestellt. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt suchte sie in drei Fällen wegen Diebstahls und Erschleichens von Leistungen. Geldstrafen und Verfahrenskosten in Höhe von knapp 6.500 Euro konnte sie nicht bezahlen. Die Bundespolizei verhaftete sie und brachte sie in eine Justizvollzugsanstalt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Bayern
Auch aus Bayern:
Mehr Polizeimeldungen: