Betrüger geben sich als Bankmitarbeiter aus – Seniorin um vierstellige Summe gebracht

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach einem Täterduo, das am Samstag, 20. Juni, in Frechen zwei Senioren betrogen oder zu betrügen versucht hat. In beiden Fällen gab sich eine Frau am Telefon als Mitarbeiterin einer Bank aus und behauptete, dass mit den Bankkarten der Angerufenen diverse Elektroartikel gekauft worden seien.

Nachdem sich die beiden Geschädigten vergewissert hatten, dass ihre EC-Karten noch in ihrem Besitz waren, kündigte die Anruferin an, dass ein Bankmitarbeiter zur Kontrolle der Karten vorbeikommen würde.

In Frechen-Habbelrath gelang es einem Mann, die Karte der Seniorin an sich zu nehmen. Mit der PIN-Nummer, die die Frau am Telefon zuvor erfragte, hob der Täter wenige Minuten später an einem Geldautomaten eine vierstellige Summe Bargeld ab.

In Frechen-Bachem endete der Betrugsversuch anders: Eine Angehörige des Seniors wurde stutzig und nahm dem Unbekannten die Karten aus der Hand, bevor er sie missbrauchen konnte. Sie rief sofort die Polizei. Die herbeigerufenen Polizistinnen und Polizisten fahndeten nach dem flüchtigen Mann und nahmen die Aussagen der Geschädigten auf, um Anzeige zu erstatten.

Das Kriminalkommissariat 12 ermittelt nun in beiden Fällen. Die Beamten prüfen dabei auch, ob die beiden Sachverhalte zusammenhängen könnten.

Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche: Bankmitarbeiter rufen nie unangemeldet an und fordern niemals PIN-Nummern oder Karten ab. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und die Bank direkt kontaktieren – mit einer Nummer aus dem eigenen Kontoauszug oder Telefonbuch, nicht mit einer Nummer, die der Anrufer nennt.

(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)

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