In Fulda ist am Mittwoch ein 72-Jähriger Opfer eines Trickbetruges geworden. Unbekannte riefen den Mann an und gaben vor, Mitarbeiter einer Bank zu sein. Sie behaupteten, es habe verdächtige Abbuchungen auf seinem Konto gegeben. Durch geschickte Gesprächsführung brachten sie den Senior dazu, einen unteren vierstelligen Geldbetrag auf ein ihm unbekanntes Konto zu überweisen.
So schützen Sie sich vor Trickbetrug
Die Polizei warnt vor dieser Betrugsmethode und gibt folgende Tipps: Seien Sie misstrauisch, wenn sich jemand am Telefon nicht mit Namen vorstellt oder behauptet, ein Bekannter, Verwandter, Bankangestellter oder Polizeibeamter zu sein, den Sie nicht kennen. Legen Sie sofort auf, wenn der Anrufer Geld von Ihnen fordert. Rufen Sie Ihre Verwandten unter einer Ihnen bekannten Nummer an oder wählen Sie die Polizei unter 110. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.
Die Täter passen ihr Vorgehen an die Ängste ihrer potenziellen Opfer an und nutzen dabei persönliche Sorgen aus. Lange Telefonate während des Betrugs verhindern, dass Opfer Kontakt zu nahestehenden Personen aufnehmen und den Betrug aufdecken. Scham und Angst halten viele Betroffene davon ab, die Tat zu melden. Die Polizei betont: Sprechen Sie offen über das Geschehene. Jeder kann Opfer werden. Zögern Sie nicht, die Polizei zu informieren, wenn Sie einen Betrug vermuten.
Betrugsfälle im Landkreis Fulda: der Vergleich mit Land und Bund
Im Landkreis Fulda zählte die Polizei 2025 1.805 Betrugsfälle, das sind 812 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis fast genauso wie im Landesschnitt, wo 783 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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