Betrüger geben sich als Polizisten aus – Mann erbeutet Bargeld in Uslar

(Symbolbild)

Am Freitag, 11. September 2026, ab etwa 14 Uhr, kam es in Uslar und Bodenfelde zu einer Serie von Betrügereien. Ein männlicher Täter rief mehrere Bürger auf ihren Festnetzanschlüssen an und gab sich als Polizeibeamter der Polizei Uslar aus.

Der Anrufer behauptete, dass es in der Nachbarschaft der Opfer zu einer Einbruchsserie gekommen sei. Er warnte, dass auch bei dem jeweiligen Opfer eingebrochen werden könnte. Deshalb forderte er die Angerufenen auf, ihr Bargeld und ihre Wertsachen zu sammeln und diese der Polizei zur Sicherung zu übergeben. Nach Aussage des Betrügers würde ein Polizeibeamter in kurzer Zeit vorbeikommen, um die Gegenstände persönlich entgegenzunehmen.

In mindestens einem Fall fiel das Opfer auf die Masche herein. Ein unbekannter Mann erschien und nahm Bargeld entgegen. Nach Beschreibung des Opfers war der Täter männlich, etwa 25 Jahre alt, von dünner Körperstatur, mit kurz rasierten Haaren und einem hellen T-Shirt ohne Motiv. Er sprach akzentfrei Deutsch.

Die Polizei betont ausdrücklich: Sie fragt niemals telefonisch nach Bargeld oder Wertsachen und fordert nie deren Aushändigung an. Wer solche oder ähnliche Anrufe erhält, sollte sofort auflegen und danach die Polizei über den Notruf verständigen.

Die Polizei Uslar sucht Zeugen, die am Freitagnachmittag verdächtige Beobachtungen zu Personen oder Fahrzeugen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Northeim, Polizeikommissariat Uslar, unter der Telefonnummer 05571/8006-115 entgegen.


Betrugsfälle im Landkreis Northeim: der Vergleich mit Land und Bund

Im Landkreis Northeim zählte die Polizei 2025 895 Betrugsfälle, das sind 712 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis fast genauso wie im restlichen Bundesland, wo 740 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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