Am Dienstagnachmittag haben sich Betrüger in der Gemeinde Zetel erneut als Polizeibeamte ausgegeben und Bürger angerufen. Doch diesmal gingen die Anrufe nicht auf: Die Angerufenen erkannten die Masche, beendeten die Gespräche schnell und ließen sich auf keine Forderungen ein.
Weil das Phänomen aus Medienberichten bereits weit bekannt ist, entstand nach Angaben der Polizei kein finanzieller Schaden. Die Geistesgegenwart der Bürger verhinderte, dass die Betrüger ihre Ziele erreichten.
Die Polizei macht deutlich, worauf man achten sollte: Wenn Sie unsicher sind, ob ein Anruf echt ist, beenden Sie das Gespräch sofort. Nehmen Sie dann Kontakt mit Ihrer örtlichen Polizeidienststelle oder vertrauten Angehörigen auf – das schafft Sicherheit. Die echte Polizei wird Sie am Telefon niemals nach Wertgegenständen oder ähnlichem befragen.
Beratung und Prävention
Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland steht für Fragen zur Verfügung. Ansprechpartner sind Katja Reents (Beauftrage für Kriminalprävention Wilhelmshaven, Tel. 04421 942-108), Anja Kienetz (Sachbearbeiterin Prävention Polizeikommissariat Jever, Tel. 04461 7449-181) und Tjorven Merkel (Sachbearbeiter Prävention Polizeikommissariat Varel, Tel. 04451 923-181). Auch der Verein zur Förderung kommunaler Prävention in Wilhelmshaven (VKP) bietet Beratungen an (Tel. 04421 7780942).
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 597 Betrugsfällen im Landkreis Friesland konnte die Polizei 2025 508 aufklären, das sind 85,1 Prozent. Damit steht unser Kreis besser als das Land, wo 73,6 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,6 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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