Ein 18-Jähriger ist am 3. Juli 2026 gegen 19:15 Uhr auf der Straße von Leimrieht in Richtung Hildburghausen Opfer einer raffinierten Betrugsmache geworden. Ein unbekannter ausländischer Mann stoppte den jungen Fahrer auf der Landstraße, während ein silberner Audi mit zwei weiteren Personen am Fahrbahnrand stand.
Der Unbekannte spielte eine Notlage vor und bat den 18-Jährigen, 7.000 belarussische Rubel in Euro zu tauschen – ausschließlich in 500er-Scheinen. Der Wechselkurs machte das Angebot auf den ersten Blick verlockend. Der junge Mann hob daraufhin 1.290 Euro von der Bank ab und übergab das Geld dem Unbekannten.
Der Haken: Das belarussische Geld war nach einer Währungsreform längst entwertet und hatte einen deutlich geringeren Wert als vorgegaukelt. Erst auf den zweiten Blick erkannte der 18-Jährige, dass er um sein Geld gebracht worden war.
Die Polizeiinspektion Hildburghausen warnt nun vor dieser Betrugsmasche, die sich typischerweise an abgelegenen Orten und auf Landstraßen abspielt. Die Behörde rät dringend davon ab, auf solche Tauschangebote einzugehen, und fordert potenzielle Zeugen auf, Beobachtungen sofort der Polizei zu melden.
Wer Informationen zu dem Fall hat, kann sich unter der Telefonnummer 03685 778-0 bei der Polizeiinspektion Hildburghausen melden. Dabei sollte das Aktenzeichen 0166726/2026 angegeben werden.