Betrunkener Radfahrer leistet Widerstand gegen Blutentnahme

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Ein 68-jähriger Radfahrer ist Freitagmorgen in Erfurt mit einem Blutalkoholwert von 1,71 Promille erwischt worden – und hat sich dann der angeordneten Blutentnahme widersetzt.

Polizeibeamte des Inspektionsdienstes Süd fielen der Mann gegen 03:10 Uhr im Bereich Ammertalweg Ecke Triftstraße auf. Der Senior fuhr mit seinem Fahrrad in Schlangenlinien und zeigte deutliche Gleichgewichtsprobleme. Bei der Verkehrskontrolle bestätigte ein Atemalkoholtest den Verdacht: Das Gerät zeigte 1,71 Promille an.

Die Polizisten brachten den 68-Jährigen zur Dienststelle, um eine Blutentnahme durchzuführen – eine Standardmaßnahme bei Verdacht auf Trunkenheit. Auf der Wache weigerte sich der Mann jedoch um 03:58 Uhr, an der Maßnahme mitzuwirken, und leistete aktiven Widerstand gegen die angeordnete Blutentnahme. Ein approbierter Arzt führte die Blutentnahme anschließend unter Anwendung unmittelbaren Zwangs durch.

Gegen den 68-Jährigen wurden zwei Strafverfahren eingeleitet: eines wegen Trunkenheit im Verkehr, das zweite wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

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