Ein bewaffneter Mann hat am Abend des 20. Dezember einen Kiosk an der Neanderstraße in Mettmann überfallen. Gegen 20:50 Uhr betrat er die Verkaufsräume und forderte den 17-jährigen Kassierer unmittelbar auf, Bargeld herauszugeben. Als dieser zunächst nicht reagierte, bedrohte der Täter ihn mit einer Waffe – daraufhin übergab der Jugendliche das Geld aus der Kasse.
Als eine 47-jährige Angestellte im Verkaufsraum erschien, ergriff der Räuber die Flucht in Richtung der Straße Am Rathaus. Die Mitarbeiterin verfolgte ihn bis zum Parkplatz eines Geldinstitutes in der Nähe. Dort bedrohte der Mann sie erneut mit der Waffe. Die 47-Jährige brach die Verfolgung daraufhin ab und verständigte die Polizei.
Die Polizei leitete sofort intensive Fahndungsmaßnahmen ein, konnte den Räuber im Umfeld des Tatorts jedoch nicht mehr fassen.
Der gesuchte Mann wird folgendermaßen beschrieben: circa 1,80 Meter groß, schlanke Statur, blonde nackenlange Haare, blaue Augen. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Regenjacke mit roten Streifen, eine schwarze Jeans und schwarze Schuhe mit weißer Sohle. Außerdem hatte er eine schwarze Sturmhaube auf. Bei sich führte er eine Bauchtasche und einen Rucksack der Marke Adidas.
Die Kriminalpolizei Mettmann bittet um Hinweise: Wer hat den Überfall beobachtet oder kann Angaben zu dem flüchtigen Täter machen? Die Polizei nimmt Informationen jederzeit unter Telefon 02104 982-6250 entgegen.
Raubdelikte im Landkreis Mettmann: der Vergleich mit Land und Bund
Im Landkreis Mettmann zählte die Polizei 2025 258 Raubdelikte, das sind 53 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis besser als im restlichen Bundesland, wo 61 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 48.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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