Bodenfeuchte Bayern: 4,9 Millimeter Regen in 7 Tagen, extreme Trockenheit im Süden

[Trockenheit]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Bayern mit überwiegend schwerer bis extremer Trockenheit. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe ist im Großteil des Freistaates deutlich ausgetrocknet. Nur in den nördlichen Regionen und einzelnen Flächenteilen in der Mitte finden sich Bereiche mit moderater Trockenheit oder normaler Bodenfeuchte.

Aktuelle Dürrekarte Bayern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Bayern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Extreme Trockenheit im Süden und der Mitte

Der Süden Bayerns ist von extremer Trockenheit betroffen — dunkelrot dominiert zwischen dem Allgäu und der Zugspitze sowie im Berchtesgaden-Gebiet. In der Mitte des Freistaates, vom Regierungsbezirk Oberfranken über Mittelfranken bis Oberbayern, überwiegt schwere bis extreme Trockenheit mit roter bis dunkelroter Färbung. Der Norden zeigt sich dagegen gemischter: Teile Oberfrankens und Mittelfrankens sind von schwerer Trockenheit erfasst, doch es entstehen erste Patchs mit orange gefärbten Flächen, die auf moderate Trockenheit deuten. Fleckenweise finden sich noch grüne bis blaue Töne, die normale bis feuchte Bedingungen anzeigen.

Wenig Regen, anhaltende Wärme

In den vergangenen sieben Tagen fielen im Durchschnitt 4,9 Millimeter Regen — deutlich unterhalb dessen, was der Boden in dieser Tiefe bräuchte, um sich zu regenerieren. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen sieben Tage lag bei 12,4 Grad Celsius. Obwohl dies noch moderat wirkt, zeigt die anhaltende Trockenphase ihre Wirkung: Der Boden reagiert träge, und oberflächliche Niederschläge dringen nur langsam in tiefere Schichten ein. Die extreme Trockenheit in den südlichen und mittleren Regionen ist damit das Ergebnis mehrerer Wochen mit wenig Regen.

Für die Landwirtschaft bedeutet dies Wassermangel in der Vegetationsphase. Der Mais und andere Sommerfrüchte, die sich derzeit in kritischen Wachstumsstadien befinden, leiden unter der mangelnden Bodenfeuchte. Auch die Forstwirtschaft ist besorgt: Der Trockenstress begünstigt Schädlingsbefall wie den Borkenkäfer, der sich in ausgetrockneten Beständen schneller ausbreitet.

Aussichten für Niederschlag – kaum Erleichterung absehbar

In den kommenden drei Tagen werden nur 0,6 Millimeter Niederschlag erwartet — ein marginal geringer Betrag, der den Boden bis 1,80 Meter Tiefe kaum erreichen wird. Die Höchsttemperatur soll auf 17,3 Grad ansteigen, Schneefall ist nicht zu erwarten. Ohne deutlichere Regenereignisse bleibt die Trockenheit bestehen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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