Bodenfeuchte Bayern: 18,5 Millimeter Regen in 7 Tagen — Trockenheit hält an

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Bayern am 28. Oktober in einer gemischten Lage: Während der Norden und die Mitte des Freistaats von moderater bis schwerer Dürre geprägt sind, treten im Süden und stellenweise im Westen hellgelbe und orange Felder auf, die auf ungewöhnliche bis moderate Trockenheit hinweisen. Etwa 60 Prozent der bayerischen Landesfläche liegen im Bereich der schweren Dürre (rot gefärbt), vor allem im Süden und in den mittleren Regionen. Dunkelrote Flecken (extreme Dürre) finden sich vereinzelt im Süden und Südwesten.

Aktuelle Dürrekarte Bayern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Bayern (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte am stärksten betroffen

Die schwere Dürre konzentriert sich auf die südliche Hälfte Bayerns und die zentralen Landkreise. Hier zeigt der Boden bis 1,80 Meter Tiefe erhebliche Trockenheit. Der Norden und Nordwesten sind dagegen weniger stark betroffen und weisen teilweise orange Färbung (moderate Dürre) auf. Kleine Bereiche im äußersten Süden und Südosten sind dunkelrot gefärbt und deuten auf extreme Trockenheit hin. Diese regionale Verteilung ist typisch für eine Westwindlage mit weniger Niederschlag im Süden.

Niederschlag der vergangenen Woche — Erholung bleibt aus

In der vergangenen Woche fielen im Durchschnitt 18,5 Millimeter Regen auf Bayern. Dieser Betrag liegt deutlich unter dem Bedarf, um die Bodenfeuchte in der Tiefe nachhaltig zu verbessern. Zwar kann oberflächlich feuchter Boden entstehen, doch die tieferen Schichten (ab etwa 60 Zentimetern) reagieren träge auf kurzfristige Niederschläge. Die anhaltende Trockenphase seit Wochen belegt, dass die bisherigen Regenfälle nicht ausreichen, um den Boden wieder aufzufüllen.

Folgen für Land- und Forstwirtschaft

Die schwere Dürre im Süden und der Mitte gefährdet die Herbstbestellung und die Bodenfähigkeit für die kommende Vegetationsperiode. Wintergetreide und andere Kulturen finden schlechte Bedingungen vor. Der Wald ist gleichermaßen belastet: Die Bäume müssen ihre Wasserspeicher aus dem Tiefboden ziehen. Mit extremer Dürre in Teilbereichen steigt auch das Risiko für Waldbrände, obwohl die Temperaturen aktuell gemäßigt sind.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

In den kommenden drei Tagen ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperaturen liegen bei etwa 10,7 Grad Celsius, was eine ruhige Wetterlage anzeigt, aber keine Erleichterung für den Boden bringt. Ohne Regenzufuhr wird sich die Trockenheit in der Tiefe weiter verfestigen.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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