Die aktuelle Karte des UFZ-Duerremonitors (Helmholtz-Zentrum fuer Umweltforschung), Stand 17. Juni 2026, zeigt fuer das Stadtgebiet Berlin und die unmittelbare Umgebung eine deutlich angespannte Bodenfeuchtelage. Im Bereich des Berliner Stadtgebiets dominieren rote und dunkelrote Farbtoeone, was den UFZ-Klassen „schwere Duerre“ (Klasse 3, statistisch alle 20 Jahre) und „extreme Duerre“ (Klasse 4, statistisch alle 30 Jahre) entspricht. Blau- oder Gruentoene, die normale bis feuchte Bodenverhaeltnisse anzeigen wuerden, sind im Berliner Raum nicht erkennbar.

Das unmittelbar um das Berliner Stadtgebiet erkennbare Zentrum zeigt ueberwiegend dunkelrote Faerbung („extreme Duerre“), waehrend die angrenzenden Bereiche mehrheitlich rot eingefaerbt sind („schwere Duerre“). Orange Flaechen („moderate Duerre“) treten als Uebergangszonen auf. Der nordoestliche Randbereich der dargestellten Region weist ebenfalls ausgepraegt dunkelrote Flaechen auf. Hellgelbe Flaechen („ungewoehnlich trocken“) sind im westlicheren Teil des Kartenausschnitts erkennbar, betreffen Berlin selbst aber kaum. Insgesamt zeigt der Berliner Raum auf der Karte ueberwiegend Klasse 3 und 4.
Die Wetterdaten der zurueckliegenden sieben Tage weisen fuer Berlin einen Niederschlag von durchschnittlich 9,2 mm aus, bei einer Durchschnittstemperatur von 16,7 Grad Celsius und einer Hoechsttemperatur von 28,6 Grad Celsius. Dieser geringe Niederschlag hat den Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe kaum beeinflussen koennen: Der Gesamtboden reagiert traegesauf kurzfristige Niederschlagsereignisse, da das Wasser erst langsam in groessere Tiefen versickert. Die Karte als 14-Tage-gleitendes Mittel bildet diese juengsten Niederschlaege daher nur anteilig ab. Fuer die naechsten drei Tage werden kein Niederschlag und Hoechsttemperaturen von bis zu 32,8 Grad Celsius erwartet, was einer weiteren Erholung des Bodens entgegenwirkt und die Verdunstung erhoehen duerfte.
Eine schwere bis stellenweise extreme Bodenduerre, wie sie die Karte fuer Berlin anzeigt, hat spuerbare Auswirkungen: In der Landwirtschaft sind Ertragseinbussen bei empfindlichen Kulturen moeglich, sofern keine Bewaesserung erfolgt. Stadtbaeume und Gruenflaechen koennen unter dem Wasserdefizit im Gesamtboden leiden, da Wurzeln in groessere Tiefen vordringen muessen. Fuer die Wasserversorgung sind bei Klasse 3-4 verstaerkte Entnahmen aus dem Grundwasser zu beobachten; eine akute Versorgungskrise laesst sich aus der Karte allein jedoch nicht ableiten. Die weitere Entwicklung sollte angesichts der bevorstehenden Trockenperiode beobachtet werden. Der UFZ-Duerremonitor wird woechentlich aktualisiert.
Den aktuellen Wetterbericht fuer Berlin finden Sie hier.
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: der Redaktion)