Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Brandenburg überwiegend von schwerer Dürre betroffen. Rote Flächen dominieren das Kartenbild, dazu kommen größere Partien in Orange. Nur wenige Bereiche im Westen und Nordwesten zeigen hellgelb oder Orange. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe ist deutlich zu trocken.

Süden und Mitte am stärksten betroffen
Die schwere Dürre konzentriert sich auf die südlichen und mittleren Teile Brandenburgs. Besonders zwischen dem Raum Luckenwalde und den östlichen Landesteilen ist die Trockenheit ausgeprägt. Im Westen, etwa im Raum Senftenberg und Lübbenau, zeigt sich ein etwas günstigeres Bild mit moderater Dürre. Auch der äußerste Norden weist einzelne orange gefärbte Flecken auf, deutet aber auf eine insgesamt weniger kritische Situation hin.
Niederschlag der vergangenen sieben Tage verstärkt die Lage nicht
In der vergangenen Woche fielen im Durchschnitt 7,3 Millimeter Regen — zu wenig, um den tieferen Bodenschichten nennenswert zu helfen. Der Boden reagiert auf Niederschlag in dieser Tiefe träge; eine dauerhafte Erholung braucht anhaltende Zufuhr über Tage oder Wochen. Die durchschnittliche Temperatur der vergangenen sieben Tage lag bei 10,9 Grad Celsius, die Höchsttemperatur erreichte 19,6 Grad Celsius. Damit blieb der Oktober bis zur Kartenerstellung kühl, was die Verdunstung zumindest gebremst hat.
Aussichten für Niederschlag — 6,3 Millimeter in drei Tagen
In den kommenden drei Tagen werden 6,3 Millimeter Niederschlag erwartet. Das entspricht etwa dem, was in der vergangenen Woche fiel — eine Menge, die das oberflächennahe Material etwas befeuchtet, den tieferen Boden aber nur graduell verbessert. Die erwartete Höchsttemperatur liegt bei 11,5 Grad Celsius, die Tiefsttemperatur bei 4,6 Grad Celsius. Schneefall ist nicht zu erwarten.
Den aktuellen Wetterbericht für Brandenburg finden Sie hier.
Mehr zum Wetter und den Folgen:
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
