Bodenfeuchte Brandenburg: 5,3 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate bis schwere Trockenheit hält an

[Teilweise zu trocken]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt Brandenburg überwiegend in orange und rot gefärbt. Moderate Dürre dominiert den Westen und die Mitte, schwere Dürre prägt den Osten und Nordosten der Landesfläche. Nur der äußerste Westen weist stellenweise hellgelb gefärbte Bereiche auf, die auf ungewöhnlich trockene Bedingungen hindeuten.

Aktuelle Dürrekarte Brandenburg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Brandenburg (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Osten und Nordosten am stärksten betroffen

Im Osten Brandenburgs, insbesondere in den Landkreisen um Frankfurt (Oder) und Oder-Spree, zeigt die Karte überwiegend rote Färbung an — ein Zeichen für schwere Dürre. Der Nordosten bis zur Uckermark weist sogar dunkelrote Flecken auf, die auf extreme Dürre hindeuten. In der Berliner Umgebung und nach Westen hin lockert sich das Bild auf: hier überwiegt orange, was auf moderate Dürre hindeutet. Der Boden bis in 1,80 Meter Tiefe ist in diesen Regionen deutlich trocken.

Schwache Niederschläge verstärken die Trockenheit

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 5,3 Millimeter Regen — eine Menge, die für eine Entspannung in der Tiefe nicht ausreicht. Der Boden bis 1,80 Meter reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge und verharrt daher in seinem trockenen Zustand. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen sieben Tage lag bei 9,1 Grad Celsius, die Höchsttemperatur bei 13,3 Grad. Diese moderaten Temperaturen verringern die Verdunstung, lindern aber nicht die grundsätzliche Wasserarmut in tieferen Bodenschichten.

Folgen für Landwirtschaft und Grundwasser

Für die Landwirtschaft ist die schwere bis moderate Dürre in der Fläche eine Belastung. Besonders im Osten, wo schwere Dürre vorherrscht, ist mit Ertragseinbußen bei Kulturen zu rechnen, die noch nicht geerntet sind. Das Grundwasser zeigt keine schnelle Erholung — die bisherige Niederschlagsmenge seit Anfang Oktober war zu gering, um die tiefer liegenden Wasserspeicher nachwesentlich aufzufüllen.

Aussichten für Niederschlag – 5,6 Millimeter in drei Tagen

Für die kommenden drei Tage werden 5,6 Millimeter Niederschlag erwartet. Diese Menge reicht aus, um den Oberboden kurzfristig zu befeuchten, wird aber für eine nachhaltige Verbesserung der Bodenwasserspeicher in der Tiefe nicht ausreichen. Die erwartete Höchsttemperatur liegt bei 15,5 Grad Celsius.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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