Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt ein gemischtes Bild: Während Norddeutschland überwiegend normale bis feuchte Bodenverhältnisse aufweist, dominiert in der südlichen Hälfte Deutschlands moderate bis schwere Trockenheit. Der Boden bis 1,80 Meter Tiefe bleibt südlich der Mitteldeutschen Linie unter Druck.

Süden und Mitte deutlich trocken, Norden normal
Bayern, Baden-Württemberg und Teile von Hessen zeigen Rot- und Orangeflächen, die auf schwere bis moderate Dürre hindeuten. Besonders im Süden und Südosten herrscht ausgeprägter Wassermangel. Dagegen weisen Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein blaue und grüne Bereiche auf — normale bis erhöhte Bodenfeuchte. Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen zeigen ein gemischtes Muster aus gelben und orangen Flächen.
Niederschlag der vergangenen sieben Tage — regional unterschiedlich
Bundesweit fielen in den vergangenen sieben Tagen durchschnittlich 14,1 Millimeter Regen. Allerdings war die Verteilung ungleichmäßig. Baden-Württemberg erhielt mit 29,4 Millimetern die meisten Niederschläge, Bayern dagegen nur 9,3 Millimeter. Thüringen verzeichnete nur 5,1 Millimeter, was die anhaltende Knappheit im zentralen und südlichen Raum verdeutlicht. Die Karte zeigt diese Regen als 14-Tage-Mittel — der Boden in der Tiefe reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge. Die bisherige Trockenperiode wirkt daher noch nach.
Bedeutung für Landwirtschaft und Grundwasser
Für Getreidebestände im Süden und in der Mitte bedeutet die anhaltende Trockenheit bis in 1,80 Meter Tiefe Wasserstress. Auch das Grundwasser wird in diesen Regionen nicht ausreichend aufgefüllt. Im Norden entspannt sich die Situation allmählich, bleibt aber zu beobachten.
Aussichten für Niederschlag — regional unterschiedlich
In den kommenden drei Tagen werden bundesweit 11,9 Millimeter Niederschlag erwartet. Regional zeigen sich jedoch deutliche Unterschiede: Nordrhein-Westfalen und Hessen bekommen mit etwa 26 Millimetern die meisten Niederschläge, Bayern und Thüringen dagegen nur geringe Mengen. Der Regen wird den Süden kurzfristig etwas erleichtern, ohne aber die tiefere Trockenheit schnell zu beheben.
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Dürreberichte nach Bundesland
- Bodenfeuchte Brandenburg: 8,3 Millimeter Regen in 7 Tagen — Trockenheit hält an
- Bodenfeuchte Hessen: 6,7 Millimeter Regen in 7 Tagen — Trockenheit setzt sich fort
- Bodenfeuchte Mecklenburg-Vorpommern: 23,3 Millimeter Regen in 7 Tagen, Süden deutlich trocken
- Bodenfeuchte Niedersachsen: 21,1 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit hält an
- Bodenfeuchte Nordrhein-Westfalen: 8,4 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit hält an
- Bodenfeuchte Rheinland-Pfalz: 11,6 Millimeter Regen in 7 Tagen — schwere Trockenheit hält an
- Bodenfeuchte Sachsen-Anhalt: 14,6 Millimeter Regen in 7 Tagen — schwere Trockenheit bleibt
- Bodenfeuchte Sachsen: 12,5 Millimeter Regen in 7 Tagen — Trockenheit bleibt
- Bodenfeuchte Schleswig-Holstein: 18,6 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate Trockenheit im Osten
- Bodenfeuchte Thüringen: 5,1 Millimeter Regen in 7 Tagen — moderate bis schwere Trockenheit
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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.
