Bodenfeuchte in Berlin: Moderate Trockenheit im Süden und Osten — Norden ungewöhnlich trocken

Die aktuelle Karte des UFZ-Duerremonitors vom 21. Juni 2026 zeigt für Berlin ein differenziertes Bild der Bodenfeuchte bis 1,80 m Tiefe. Der Gesamtboden weist überwiegend Klassen zwischen „ungewöhnlich trocken“ (Hellgelb) und „moderate Dürre“ (Orange) auf, mit lokalen Bereichen verstärkter Trockenheit (Rot = schwere Dürre).

Aktuelle Dürrekarte Berlin (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Berlin (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Regionale Verteilung: Der Norden und Westen Berlins sind überwiegend hellgelb gefärbt und zeigen damit „ungewöhnlich trocken“ Bedingungen — ein Zustand, der statistisch etwa alle fünf Jahre vorkommt. Die zentralen und südlichen Bereiche werden dominiert von Orange (moderate Dürre), was auf eine alle zehn Jahre auftretende Häufigkeit hinweist. Im südwestlichen und östlichen Bereich sind punktuelle rote Flecken erkennbar, die „schwere Dürre“ anzeigen (etwa alle 20 Jahre). Feuchte oder normal angefeuchtete Bereiche (Blau- oder Grüntöne) sind auf der aktuellen Karte nicht sichtbar.

Wetterkontekt und Karten-Verzögerung: Die UFZ-Karte zeigt ein 14-Tage-gleitendes Mittel und reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge. In den vergangenen sieben Tagen fielen in Berlin durchschnittlich 15,2 mm Niederschlag bei einer Durchschnittstemperatur von 21,8 °C und einer Höchsttemperatur von 33 °C. Diese Regenmenge hat den Oberboden teilweise erleichtert, der Gesamtboden (bis 1,80 m) zeigt jedoch die längerfristige Austrocknung der vorangegangenen Wochen. Die kommenden drei Tage bringen keinen Niederschlag — bei erwarteten Höchsttemperaturen von rund 32 °C wird die Bodentrockenheit eher zunehmen.

Bedeutung für Landwirtschaft und Wald: Die moderate Trockenheit in großen Teilen Berlins erfordert verstärkte Aufmerksamkeit. Landwirtschaftliche Kulturen sind auf eine regelmäßige Wasserzufuhr angewiesen; bei anhaltendem Trockentrend könnten Bewässerungsmaßnahmen notwendig werden. Wälder und Grünflächen reagieren auf die vorhandene Bodenfeuchtigkeit in mittlerer Tiefe bisher besonnen, sollten aber beobachtet werden — besonders wenn die Trockenheit anhält.

Datenquelle: Die Angaben basieren auf dem UFZ-Duerremonitor des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung, das die Bodenfeuchtekarten wöchentlich aktualisiert.

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(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)

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