Die aktuelle UFZ-Dürrekarte zeigt für Bremen überwiegend normale bis leicht feuchte Bodenverhältnisse. Der größte Teil des Stadtstaats weist grüne Färbung auf, was auf eine ausreichende Bodenfeuchte im Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe hinweist. Kleinere Bereiche im südlichen Teil zeigen hellgelbe Einfärbung und damit ungewöhnlich trockene Verhältnisse.

Regional betrachtet präsentiert sich die Lage differenziert: Während der nördliche und zentrale Bereich Bremens einschließlich der Weser-Niederung normale Bodenfeuchte aufweist, sind im südlichen Stadtgebiet vereinzelt leicht erhöhte Trockenheitswerte zu beobachten. Diese entsprechen der UFZ-Klasse „ungewöhnlich trocken“, die statistisch alle fünf Jahre auftritt.
Die Wetterdaten der vergangenen Woche zeigen mit 28,3 Millimetern Niederschlag eine ausreichende Wasserzufuhr bei moderaten Temperaturen um 14,7 Grad Celsius. Da die UFZ-Karte ein 14-Tage-gleitendes Mittel des Gesamtbodens darstellt, spiegeln sich diese jüngsten Niederschläge noch nicht vollständig wider. Der träge reagierende Gesamtboden profitiert erst verzögert von den aktuellen Regenfällen.
Für die Landwirtschaft und Forstwirtschaft in Bremen bedeuten die aktuellen Verhältnisse eine weitgehend entspannte Lage. Die normale Bodenfeuchte in den meisten Bereichen gewährleistet eine ausreichende Wasserversorgung für Vegetation und Kulturen. Lediglich in den südlichen Bereichen mit ungewöhnlich trockenen Verhältnissen sollte die Entwicklung beobachtet werden.
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