Die aktuelle Karte des UFZ-Duerremonitors vom 21. Juni 2026 zeigt ein differenziertes Bild der Bodenfeuchte in Deutschland. Während der Nordwesten und Teile der Küstenregionen normale bis feuchte Verhältnisse aufweisen, prägt deutliche Trockenheit große Teile des Landes.

Der Südwesten und Süden Deutschlands werden überwiegend von roter Färbung dominiert, die eine schwere Dürre anzeigt. Besonders Baden-Württemberg, Bayern und Teile von Rheinland-Pfalz sind betroffen. Der Osten zeigt ein mosaikartiges Muster aus roten und orangen Flächen, die schwere und moderate Dürre kennzeichnen. Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Teile Mecklenburg-Vorpommerns verzeichnen moderate bis schwere Trockenheit im Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe. Der Nordwesten mit Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Teilen Niedersachsens präsentiert sich mit blauen und grünen Bereichen deutlich feuchter. Nordrhein-Westfalen zeigt ein uneinheitliches Bild mit gelblichen und orangen Anteilen.
Die Wetterdaten der vergangenen sieben Tage erklären diese Lage teilweise: Deutschlandweit fiel im Schnitt nur 6,1 Millimeter Regen. Regional zeigen sich große Unterschiede – während Nordrhein-Westfalen 17,2 Millimeter verzeichnete, blieb Baden-Württemberg mit 0 Millimetern völlig niederschlagsfrei. Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland erhielten ebenfalls minimal Wasser. Die kommenden drei Tage bringen keinen Niederschlag, die Durchschnittstemperatur liegt bei 20,9 Grad Celsius.
Wichtig zur Interpretation: Die UFZ-Karte zeigt ein 14-Tages-Gleitendes Mittel des Gesamtbodens. Der Gesamtboden reagiert träge auf kurzfristige Niederschlagsänderungen. Aktuell wird diese träge Situation durch die sehr niedrigen Regenmengen der vergangenen Woche verschärft – der Boden verliert kontinuierlich an Feuchte, ohne nennenswerten Nachschub zu erhalten.
Für die Landwirtschaft bedeutet die schwere Dürre in Bayern und Baden-Württemberg spürbare Herausforderungen bei der Bewässerung. Im Osten erfordert die moderate bis schwere Trockenheit erhöhte Aufmerksamkeit. Die feuchteren Bedingungen im Nordwesten entlasten diese Regionen vorläufig. Zur Beobachtung empfohlen: die weitere Entwicklung in den südlichen und östlichen Bundesländern, sollte sich die Trockenphase fortsetzten.
Der UFZ-Duerremonitor wird wöchentlich aktualisiert und basiert auf Bodenmessungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung.
Dürreberichte nach Bundesland
- Baden-Württemberg: Bodenfeuchte-Lage deutlich angespannt – Süden und Mitte stark betroffen
- Bodenfeuchte-Bericht Berlin: Moderate Trockenheit im Süden, Norden grüner
- Bodenfeuchte-Bericht Hessen: Moderate Trockenheit im Süden und Osten
- Bodenfeuchte-Bericht Mecklenburg-Vorpommern: Trockenheit im Osten und Süden, Norden unauffällig
- Bodenfeuchte-Bericht Schleswig-Holstein: Regionale Unterschiede zwischen Trockenheit und normalen Verhältnissen
- Bodenfeuchte-Bericht Thüringen: Moderate Trockenheit im Süden und Osten
- Bodenfeuchte-Lage im Saarland: Moderate Trockenheit im Osten, Norden mit ausreichend Feuchte
- Bodenfeuchte-Lage in Bremen: Norden feucht, Osten und Süden trocken
- Bodenfeuchte-Lage in Nordrhein-Westfalen: Süden und Osten trocken, Norden normal – Hitze verschärft Situation
- Bodenfeuchte-Lage in Rheinland-Pfalz: Gemischtes Bild mit trockenen Regionen
- Bodenfeuchte-Lage in Sachsen-Anhalt: Moderate Trockenheit mit regionalen Unterschieden
- Brandenburg: Bodenfeuchte-Lage vom 21. Juni 2026 — Deutliche Trockenheit im Süden und Osten
- Hamburgs Bodenfeuchte-Lage: Norden und Westen normal, Osten und Süden trocken
- Sachsen: Bodenfeuchte-Lage zeigt regionale Unterschiede — Schwere Trockenheit in Zentralregion
(Dieser Artikel entstand mit KI-Unterstützung und wurde redaktionell überarbeitet und kontrolliert von: Redaktion digitaldaily.de)
