Bodenfeuchte-Lage in Mecklenburg-Vorpommern: Unterschiedliche Bedingungen zwischen Nord und Süd – 27.05.2026

Die aktuelle Karte des UFZ-Dürrenmonitors zeigt für Mecklenburg-Vorpommern ein gemischtes Bild der Bodenfeuchte im Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe. Während größere Bereiche im zentralen Landesteil normale bis leicht trockene Verhältnisse aufweisen, zeigen sich im Süden und Osten deutlichere Trockenheitssignale. Das 14-Tage-Mittel verdeutlicht die regional unterschiedlichen Bedingungen.

Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Im nördlichen Mecklenburg-Vorpommern und in einzelnen zentralen Bereichen sind noch normale Bodenfeuchteverhältnisse erkennbar, teilweise mit grünen Markierungen. Die südlichen und östlichen Landesteile hingegen weisen überwiegend orange Bereiche auf, was moderate Dürre entspricht. Vereinzelt sind auch rote Flächen sichtbar, die schwere Dürre im Gesamtboden anzeigen. Der westliche Landesteil zeigt vorwiegend gelbe bis orange Einfärbungen.

Die Wetterdaten der letzten Woche zeigen mit 10,4 Millimeter Niederschlag eine unterdurchschnittliche Regenmenge bei Temperaturen um 17,4 Grad Celsius. Da der UFZ-Monitor den träge reagierenden Gesamtboden bis 1,80 Meter erfasst, spiegeln sich kurzfristige Niederschläge nur verzögert wider. Die für die nächsten drei Tage erwartete Trockenheit ohne Niederschlag bei Temperaturen bis 25,8 Grad könnte die Situation weiter belasten.

Für die Landwirtschaft bedeuten die moderaten Dürrebedingungen in den südlichen und östlichen Bereichen eine erhöhte Aufmerksamkeit bei der Bewässerung, während die Wasserversorgung noch nicht flächendeckend beeinträchtigt ist. Die forstwirtschaftlichen Flächen in den betroffenen Gebieten sollten beobachtet werden, da sich die Trockenheit bei ausbleibendem Regen verstärken könnte.

Den aktuellen Wetterbericht für Mecklenburg-Vorpommern finden Sie hier.