Die aktuelle UFZ-Dürremonitor-Karte zeigt für Rheinland-Pfalz eine geteilte Bodenfeuchte-Situation im Gesamtboden bis 1,80 Meter Tiefe. Während der westliche Landesteil überwiegend normale bis leicht erhöhte Bodenfeuchtewerte aufweist, dominieren im östlichen Rheinland-Pfalz orange eingefärbte Bereiche, die eine moderate Dürre kennzeichnen.

Regional betrachtet zeigen sich deutliche Unterschiede: Die westlichen Gebiete entlang der Grenze zu Belgien und Luxemburg weisen größtenteils gelbe bis grüne Farbgebung auf, was normalen bis ungewöhnlich trockenen Verhältnissen entspricht. Im östlichen Landesteil, besonders im Raum um Mainz und den angrenzenden Gebieten, sind hingegen deutliche orange Einfärbungen sichtbar, die auf moderate Dürreklassen hinweisen. Vereinzelt finden sich im äußersten Osten auch rote Bereiche, die schwere Dürrebedingungen anzeigen.
Die Wetterdaten der vergangenen Woche zeigen mit 18,6 Millimetern Niederschlag moderate Regenmengen bei durchschnittlich 13,3 Grad Celsius. Da die UFZ-Karte ein 14-Tage-gleitendes Mittel des träge reagierenden Gesamtbodens darstellt, sind diese jüngeren Niederschläge nur teilweise in der Darstellung erfasst. Für die kommenden drei Tage werden trockene Bedingungen ohne Niederschlag bei Höchsttemperaturen um 19,5 Grad erwartet.
Die moderate Dürre im östlichen Rheinland-Pfalz entspricht statistisch Verhältnissen, die etwa alle zehn Jahre auftreten. Für die Landwirtschaft bedeutet dies erhöhten Bewässerungsbedarf, während die Forstwirtschaft die Entwicklung aufmerksam beobachten sollte. Die normalen Bodenfeuchtewerte im westlichen Landesteil zeigen hingegen derzeit keine besonderen Einschränkungen an. Der UFZ-Dürremonitor wird wöchentlich aktualisiert und bildet die langfristige Bodenfeuchte-Entwicklung ab.
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