Bodenfeuchte Niedersachsen: 26,2 Millimeter Regen in 7 Tagen, Trockenheit bleibt

[Trockenheit]

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt ein gemischtes Bild für Niedersachsen. Während der Norden und Nordwesten grüne und hellblaue Bereiche aufweisen, die auf normale bis feuchte Bodenfeuchte hindeuten, dominieren in der Mitte, im Süden und Südosten orange und rote Zonen bis in eine Tiefe von 1,80 Metern. Etwa 60 bis 70 Prozent der Landesfläche sind von moderater bis schwerer Dürre betroffen.

Aktuelle Dürrekarte Niedersachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Niedersachsen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und Mitte mit deutlicher Trockenheit

In den südlichen und mittleren Regionen Niedersachsens zeigt sich spürbare Trockenheit. Die Färbung deutet auf moderate bis schwere Dürre hin, mit roten Flecken besonders um die Solling-Region und südlich davon. Der Norden hingegen hat durch regelmäßigere Niederschläge bessere Bedingungen entwickelt. Zwischen dem Weser- und Elbgebiet verläuft eine deutliche Grenze zwischen feuchteren Gebieten im Nordwesten und trockeneren Zonen im südlichen Flachland.

Jüngste Niederschläge erreichen den Boden verzögert

Die vergangenen sieben Tage brachten durchschnittlich 26,2 Millimeter Regen über Niedersachsen. Für den Oberboden bedeutet das eine Entspannung, für die tieferen Schichten jedoch wirkt sich Wasser verzögert aus. Das 14-Tage-Mittel der Dürrekarte bildet dies ab: Die roten Zonen in der Mitte und im Süden zeigen, dass der Boden bis 1,80 Meter noch nicht wieder aufgefüllt ist. Die Temperaturen der vergangenen Woche lagen bei durchschnittlich 9,7 Grad Celsius und bremsten die Verdunstung, was den Boden etwas begünstigt hat.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

Für die kommenden drei Tage ist kein Niederschlag zu erwarten. Die Höchsttemperaturen sollen bei 13,1 Grad Celsius liegen. Ohne zusätzliche Wasserzufuhr bleibt der Boden in den betroffenen südlichen und mittleren Regionen in der Tiefe unter Druck, während der Norden seine feuchten Bedingungen vorerst stabilisieren dürfte.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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