Bodenfeuchte Nordrhein-Westfalen: 49,1 Millimeter Regen in 7 Tagen, Süden und Osten trocken

Die aktuelle Dürrekarte des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung zeigt für Nordrhein-Westfalen ein gemischtes Bild. Während der Norden und Westen überwiegend normal feuchte Böden aufweisen, dominiert im Süden und in der Mitte moderate bis schwere Trockenheit. Etwa 55 bis 60 Prozent der Landesfläche sind derzeit von erhöhter Trockenheit betroffen.

Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)
Aktuelle Dürrekarte Nordrhein-Westfalen (Quelle: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)

Süden und östliche Mitte am stärksten betroffen

Im Ruhrgebiet und im Bergischen Land zeigen sich Bereiche mit schwerer Trockenheit (rote Färbung), besonders konzentriert um Wuppertal und Remscheid. Das südliche Rheinland-Pfalz-Grenzgebiet weist ebenfalls schwere Trockenheit auf. Dazwischen finden sich Flecken mit extremer Trockenheit (dunkelrot), etwa östlich von Köln und südlich von Wetzlar. Der Norden und Nordwesten – Münsterland, Osnabrücker Land und Teile des Emslandes – bleiben hingegen mit normalen bis leicht feuchten Bodenverhältnissen verschont. Auch östlich der Weser zeigen sich grüne und gelbe Töne, was auf ausreichende Bodenfeuchte hindeutet.

Regen der vergangenen Woche hilft nur oberflächlich

In der vergangenen Woche fielen durchschnittlich 49,1 Millimeter Regen. Diese Menge hat den Oberboden kurzzeitig benetzt, doch der Boden bis in eine Tiefe von 1,80 Meter reagiert träge auf kurzfristige Niederschläge. Die gemittelte Betrachtung über zwei Wochen zeigt daher, dass die tieferen Schichten weiterhin unter Wassermangel leiden. Die Durchschnittstemperatur der vergangenen Woche lag bei 10,8 Grad Celsius, was für Ende Oktober typisch ist und weitere Verdunstung eher verringert.

Folgen für Landwirtschaft und Wasserhaushalt

Für Kulturen, die noch im Boden wurzeln oder deren Ernterückstände abgebaut werden, bedeutet die moderate bis schwere Trockenheit im Süden und der Mitte erschwerte Bedingungen. Besonders die Wintergetreide-Keimung in trockeneren Gebieten verläuft verzögert. Grün- und Ackerland im Norden und Nordwesten profitieren dagegen von besserer Wasserversorgung. Der Grundwasserspiegel reagiert auf anhaltende Trockenheit ebenso träge wie der Boden insgesamt – eine Entspannung ist mit einem einzelnen Regenereignis nicht zu erwarten.

Aussichten für Niederschlag – kein Regen in den nächsten drei Tagen

Die Vorhersage für die kommenden drei Tage zeigt keinen Niederschlag. Bei erwarteten Höchsttemperaturen um 14,1 Grad Celsius bleibt der Feuchtetransfer in tiefere Bodenschichten minimal. Ohne Regenzufuhr kann sich die Lage in den trockenen Regionen Süd- und Mittel-Nordrhein-Westfalens nicht kurzfristig verbessern.

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Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.

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