Im Bodenseekreis hat die Polizei in der zurückliegenden Woche mehrere Verkehrssünder aus dem Verkehr gezogen. Die schwersten Vorfälle waren Fahrten ohne Führerschein und unter Alkoholeinfluss.
In Meckenbeuren stoppte die Verkehrspolizei am Dienstagnachmittag in der Seestraße einen 20-jährigen Motorradfahrer, der mit zu kleinen Spiegeln unterwegs war. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der junge Mann nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Er musste seine Kawasaki stehen lassen und muss sich nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis verantworten.
In Langenargen ermittelt die Polizei gegen einen 28-jährigen Autofahrer wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr. Eine Streife stoppte ihn in der Nacht zum Donnerstag in der Friedrichshafener Straße. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle fiel den Polizisten der Alkoholgeruch des Mannes auf. Ein Alkoholvortest ergab über ein Promille. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und ordneten die Entnahme einer Blutprobe in einem Klinikum an. Das Ergebnis der Laborauswertung entscheidet nun darüber, ob auf den 28-Jährigen ein Bußgeldverfahren mit Fahrverbot oder eine Strafanzeige zukommt.
Ebenfalls in der Nacht zum Donnerstag stoppte eine Streife in Markdorf in der Ravensburger Straße einen 43-jährigen E-Scooter-Fahrer. Bei der Verkehrskontrolle fiel der Mann durch seine Alkoholisierung auf. Ein gerichtlich verwertbarer Atemalkoholtest auf dem Polizeirevier ergab einen Wert von über 0,5 Promille. Dem 43-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Er muss nun mit einem empfindlichen Bußgeld sowie einem Fahrverbot rechnen.