Brandkatastrophe bei Ehingen: 24-Jähriger wegen Mordes angeklagt

(Symbolbild)

Ein 24-jähriger Mann sitzt nach einem tödlichen Wohnungsbrand bei Ehingen in psychiatrischer Unterbringung. Das Amtsgericht erließ gegen ihn einen Unterbringungsbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Ulm und der Polizei Ulm soll der Deutsche das Feuer am 25. Juni 2026 in Schlechtenfeld gelegt haben – insbesondere in seinem eigenen Zimmer.

Das Feuer endete tragisch: Ein 64-Jähriger erlitt schwere Brandverletzungen und starb acht Tage später, am 3. Juli, an den Folgen seiner Verletzungen. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen verdichteten sich daraufhin gegen den 24-jährigen Bewohner des Hauses. Polizeieinsatzkräfte nahmen ihn fest und führten ihn am 10. Juli vor den zuständigen Richter am Amtsgericht.

Der Haftrichter folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm und ordnete an, den Mann in einem geschlossenen psychiatrischen Krankenhaus unterzubringen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Ulm sind noch nicht abgeschlossen.

Hinweis: Für den Beschuldigten gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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