Die Polizei hat am Mittwochmorgen zwei mutmaßliche Brandstifter aus Husum festgenommen. Die beiden Deutschen im Alter von 21 und 23 Jahren stehen im Verdacht, eine Serie von Bränden gelegt zu haben, die die Stadt in wenigen Tagen heimsuchte.
Im Zeitraum vom frühen Samstagmorgen 12. September bis zum frühen Sonntagmorgen 13. September ereigneten sich fünf Brände in Husum. Der erste Brand brach am 12. September um 03.15 Uhr in einer Kleingartenkolonie in der Lornsenstraße aus. Eine Gartenlaube brannte komplett nieder.
Nur 19 Minuten später, um 03.34 Uhr, stand ein Carport in der Alten Landstraße in Flammen. Das Feuer zerstörte nicht nur das Carport und den darin geparkten Pkw vollständig, sondern griff auch auf das danebenstehende Einfamilienhaus über. Das Dach des Hauses wurde stark beschädigt. Wegen der starken Verrußung und der Schäden ist das Haus derzeit nicht bewohnbar.
Am 13. September um 02.17 Uhr brannte es in einem Erdloch im Erichsenweg. Bei der Untersuchung der Brandstelle nahmen Ermittler starken Benzingeruch wahr — ein deutlicher Hinweis auf Brandstiftung. Acht Minuten später, um 02.25 Uhr, standen zwei Pkw in der Mozartstraße in Flammen. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt, auch hier deutete die Spurenlage auf Brandstiftung hin. Um 02.55 Uhr folgte ein fünfter Brand: eine Mülltonne in der Straße Am Gallberg fing Feuer.
Am Mittwochmorgen, 16. September, um 05.20 Uhr, meldete ein Anwohner aus der Bellmannstraße über den Notruf Brandgeruch. Während Polizisten den Tatort suchten, entdeckten sie die beiden Tatverdächtigen auf dem Grundstück einer Kirche in der Berliner Straße. Die jungen Männer waren gerade dabei, Brandbeschleuniger in Flaschen abzufüllen. Sie wurden vorläufig festgenommen.
Zur gleichen Zeit, nur wenige hundert Meter entfernt, entdeckte die Feuerwehr auf dem Weg zu einem anderen Einsatz zwei brennende Mülltonnen auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule Husum Nord. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, bevor größerer Schaden entstand.
Die beiden Tatverdächtigen wurden zur Dienststelle des Polizeireviers Husum gebracht. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg erließ ein Gericht einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 23-Jährigen. Bei der Durchsuchung fanden Ermittler diverse Beweismittel, die sie sicherstellten.
Am Donnerstagnachmittag, 17. September, werden beide jungen Männer einem Haftrichter vorgeführt. Dieser entscheidet auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg, ob Untersuchungshaft angeordnet wird. Im Falle einer Verurteilung drohen den beiden empfindliche Freiheitsstrafen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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