Brandstiftung in Neuhausen: Ex-Mitarbeiter nach Feuer an Lagerhalle in Untersuchungshaft

(Symbolbild)

Nach einer Brandstiftung an einer Lagerhalle in Neuhausen auf den Fildern sitzt ein 44-jähriger Ex-Mitarbeiter des betroffenen Unternehmens in Untersuchungshaft. Der Deutsche hatte am Mittwochmorgen (20. Mai) gegen vier Uhr auf dem Gelände seines ehemaligen Arbeitgebers in der Schurwaldstraße Feuer gelegt.

Den Ermittlungen zufolge entzündete der Mann von außen das Rolltor der Lagerhalle mit mehreren Flaschen Spiritus. Das Feuer erlosch von selbst, hinterließ aber einen Schaden von etwa 10.000 Euro am Tor. Menschen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht in dem Gebäude, verletzt wurde niemand.

Ein Mitarbeiter entdeckte gegen 5.30 Uhr die leeren Spiritus-Flaschen und die Brandschäden und alarmierte die Polizei. Die Feuerwehr rückte zur Belüftung der Halle aus, da Rauch ins Innere gedrungen war. Schnell geriet der 44-Jährige unter Verdacht – er hatte bereits am Dienstag (19. Mai) einen Beschäftigten des Unternehmens verbal bedroht.

Die Polizei nahm den alkoholisierten Tatverdächtigen gegen 7.30 Uhr bei Fahndungsmaßnahmen in Sielmingen fest. Am Donnerstag (21. Mai) führte ihn die Staatsanwaltschaft Stuttgart der Haftrichterin am Amtsgericht Stuttgart vor. Diese erließ den beantragten Haftbefehl und ordnete Untersuchungshaft an.

Die Polizei ermittelt noch zum Motiv der Brandstiftung. Das Polizeipräsidium Reutlingen und die Staatsanwaltschaft Stuttgart führen die Untersuchungen gemeinsam.

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