Bremen: Entspannte Bodenfeuchte trotz geringer Niederschläge im Mai 2026

Die aktuelle Dürremonitor-Karte des UFZ Helmholtz-Zentrums zeigt für Bremen eine überwiegend entspannte Bodenfeuchtesituation. Während weite Teile Ostdeutschlands unter extremer Trockenheit leiden, präsentiert sich die Hansestadt und ihr Umland in hellgelben Tönen – ein Zeichen für ausreichende Bodenfeuchte.

Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Die UFZ-Karte vom 11. Mai 2026 offenbart ein geteiltes Deutschland: Während sich von Brandenburg bis nach Thüringen große dunkelrote Flächen ausbreiten, die eine außergewöhnliche Dürre anzeigen, bleibt Bremen von dieser extremen Trockenheit verschont. Das Stadtgebiet und die angrenzenden Regionen Niedersachsens zeigen hellgelbe Farbtöne, die auf eine noch zufriedenstellende Bodenfeuchtesituation hindeuten. Lediglich im südöstlichen Niedersachsen werden die Farbtöne intensiver und zeigen beginnende Trockenheitsprobleme an.

Die Wetterdaten der vergangenen Woche bestätigen diesen positiven Trend für Bremen: Mit 12 Millimetern Niederschlag in den letzten sieben Tagen und moderaten Temperaturen um 10 Grad konnte sich die Bodenfeuchte stabilisieren. Die für die kommenden drei Tage erwarteten 7,9 Millimeter zusätzlicher Niederschlag werden diese Entwicklung weiter unterstützen. Allerdings reichen diese verhältnismäßig geringen Regenmengen nicht aus, um die tieferen Bodenschichten nachhaltig zu durchfeuchten – sie wirken hauptsächlich in den oberen Zentimetern.

Für die Landwirtschaft in und um Bremen bedeutet die aktuelle Situation eine gewisse Entwarnung. Während Kollegen in Ostdeutschland bereits mit erheblichen Ernteausfällen rechnen müssen, können Bremer Landwirte noch auf ausreichende Bodenfeuchte für das Pflanzenwachstum setzen. Dennoch bleibt Wachsamkeit geboten, da auch in der Region die gelben Farbtöne auf einen beginnenden Feuchtigkeitsmangel hindeuten. Die Wasserversorgung der Stadt Bremen ist derzeit nicht gefährdet, doch die Entwicklung der nächsten Wochen wird entscheidend sein.

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