Bremen: Entspannte Dürrelage mit gelben Zonen – Niederschläge der letzten Tage bringen Entlastung

Bremen zeigt sich im UFZ Dürremonitor vom 10. Mai 2026 überwiegend in einem gelben Bereich, was auf eine mäßig trockene Bodenfeuchtesituation hindeutet. Die Hansestadt befindet sich damit in einer deutlich entspannteren Lage als viele andere Regionen Deutschlands, wo teils extreme Dürrebedingungen herrschen.

Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)
Aktuelle Dürrekarte Bremen (Quelle: UFZ Dürremonitor)

Die aktuelle Dürremonitor-Karte des UFZ Helmholtz-Zentrums zeigt für Bremen und das direkte Umland hauptsächlich gelbe Farbwerte, die eine moderate Trockenheit signalisieren. Während weiter südlich in Niedersachsen bereits orange und rote Bereiche zu erkennen sind, die auf verschärfte Dürrelbedingungen hinweisen, bleibt die Situation in der Wesermetropole vergleichsweise entspannt. Besonders auffällig sind die tiefroten Zonen im südlichen Niedersachsen, die eine außergewöhnliche Dürre anzeigen.

Die Niederschläge der vergangenen Woche mit durchschnittlich 13,9 mm haben zur aktuell stabilen Situation beigetragen. Bei milden Temperaturen um 10,4 Grad konnte das Regenwasser gut in den Boden eindringen. Auch die Wetterprognose für die kommenden drei Tage ist günstig: Mit erwarteten 11,8 mm Niederschlag und kühlen Temperaturen um maximal 11,6 Grad bleiben die Verdunstungsraten niedrig. Diese Bedingungen können die Bodenfeuchte weiter stabilisieren, auch wenn die oberflächlichen Niederschläge noch nicht bis in tiefere Bodenschichten vordringen.

Für die Landwirtschaft in der Region Bremen bedeutet die gelbe Einstufung, dass eine aufmerksame Beobachtung der Bodenfeuchtewerte notwendig ist, aber noch keine akuten Bewässerungsmaßnahmen erforderlich sind. Die Natur profitiert von der ausgewogenen Feuchtesituation, und die Wasserversorgung steht derzeit nicht unter Stress. Dennoch sollten Landwirte und Gartenbesitzer die weitere Entwicklung im Auge behalten.

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