Bremerhaven: Polizei zieht Bilanz nach großangelegten E-Scooter-Kontrollen

(Symbolbild)

Die Polizei Bremerhaven hat am Donnerstag, 20. August, zwischen 7 und 15 Uhr an Schulen und mobil im Stadtgebiet Kontrollen von E-Scootern durchgeführt. Grund für die Aktion waren gestiegene Unfallzahlen mit diesen Fahrzeugen, die vielen jungen Menschen gehören.

Beamte der Verkehrsbereitschaft und der Zentralen Prävention führten aufklärende Gespräche über die Gefahren, die mit E-Scootern verbunden sind. Unterstützung bekamen sie von Kontaktpolizisten und Studierenden der Polizeihochschule. Bei vielen Gesprächen stellten die Beamten allerdings auch Verstöße fest und ahndeten diese.

Insgesamt registrierten die Polizisten 24 Ordnungswidrigkeiten. Die Beamten bemängelten unter anderem, dass zwei Personen auf einem E-Scooter fuhren, dass Nutzer den Gehweg benutzten und dass Fahrer während der Fahrt ihr Handy in der Hand hielten.

Schwerwiegendere Verstöße kamen ebenfalls ans Licht. In zwei Fällen hatten E-Scooter ihre zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Ein Roller erreichte dabei sogar 35 km/h — erlaubt sind maximal 20 km/h. Dadurch galten diese Fahrzeuge nicht mehr als Elektrokleinstfahrzeuge, worauf eine Fahrerlaubnispflicht entstand und die Betriebserlaubnis erlosch.

Fünf Fahrerinnen und Fahrer verstießen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Ein weiterer Fall deutet auf Urkundenfälschung hin. Wegen Mängeln untersagten die Beamten drei E-Scootern die Weiterfahrt.

Bei den Kontrollen gerieten auch andere Verkehrsteilnehmer ins Visier der Polizei. Ein Pkw wurde außer Betrieb gesetzt, ein Haftbefehl vollstreckt.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich an geltende Regeln zu halten und die Verkehrssicherheit ihrer Fahrzeuge zu gewährleisten. Besonders E-Scooter-Nutzer sollen verantwortungsvoll unterwegs sein. Die Polizei Bremerhaven hat die wichtigsten Regeln zur E-Scooter-Nutzung auf ihrer Website zusammengefasst.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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