Zeit für eine erste Bilanz der Woche: Zwischen dem 21. und 27. September 2026 beschäftigten die Polizei in Bremen und Bremerhaven mehrere schwere Gewaltdelikte, gefährliche Verkehrsunfälle und ein politisch motivierter Anschlag auf ein Unternehmensgebäude. Die schwersten Vorfälle betrafen einen lebensgefährlich verletzten Motorradfahrer, einen Messerangriff mit schwerem Ausgang und eine elfjährige Radfahrerin, die nach einer Kollision mit einem flüchtigen E-Scooter-Fahrer operiert werden musste.
In Bremen-Osterholz ist am Montag, 21. September 2026, eine elfjährige Radfahrerin bei einem Unfall mit einem E-Scooter schwer verletzt worden. Der Rollerfahrer flüchtete vom Unfallort. Die Polizei sucht nun nach Zeugen und der Ersthelferin, die das Mädchen versorgt hatte. Das Mädchen fuhr gegen 12.45 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Osterholzer Heerstraße und wollte nach links in einen Stichweg zur Armsenser Straße abbiegen. Ein sehr schnell entgegenkommender E-Scooter nötigte das Kind auszuweichen — dennoch traf der Lenker des Rollers die Hand des Mädchens. Die Elfjährige stürzte und musste anschließend operiert werden. Der Fahrer ist weiterhin unbekannt. Mehr dazu
Am Dienstag, 22. September, griffen zwei Männer in Bremen-Huchting mit einem Feuerlöscher Autos an und attackierten einen 31-Jährigen. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben zwei Männer in Bremen-Huchting mit einem Feuerlöscher Sachschaden angerichtet und einen 31-Jährigen attackiert. Die Polizei stellte den 18-Jährigen und den 25-Jährigen in der Nähe der Heinrich-Plett-Allee. Gegen 23:35 Uhr waren Beamte gerufen worden, weil die beiden Männer auf den 31-Jährigen eingeschlagen hatten. Der Mann gab an, dass die beiden sein Auto beschädigt und ihn angegriffen hatten, als er versuchte, sie daran zu hindern. Bei der Auseinandersetzung wurde er leicht verletzt. Die Polizisten stellten die beiden kurz darauf in der Nähe, wo sie sich äußerst aggressiv verhielten — sie beleidigten die Beamten und widersetzten sich der Festnahme. Mehr dazu
Ebenfalls am Dienstag, 22. September, wurde in der Bremer Altstadt eine 19-jährige Frau Opfer einer raffinierten Diebstahlsmasche. Eine 19 Jahre alte Frau hatte zuvor bei einer Bank am Schüsselkorb Geld für ihre Firma abgehoben. Im Parkhaus Katharinenklosterhof wollte sie mit ihrem Auto wegfahren, als sich ein Mann vor den Wagen stellte und absichtlich Geldscheine auf den Boden fallen ließ. Während er die Scheine aufsammelte, platzierte er unbemerkt einen mit Nägeln präparierten Schwamm vor einem Reifen. Als die Frau darüberfuhr, beschädigte sich der Reifen — das Aussteigen zur Schadensbegutachtung war das Signal für einen Komplizen, der Tasche zu entwenden. Die Täter erbeuteten einen hohen Bargeldbetrag. Die Polizei sucht Zeugen. Mehr dazu
Einen der schwersten Vorfälle der Woche verzeichnete die Polizei in der Nacht zum Freitag im Steintorviertel. In der Nacht zum Freitag ist ein 18-jähriger Mann in der Östlichen Vorstadt von Bremen durch ein Messer schwer verletzt worden. Der Angriff ereignete sich in der Nähe des Steintors, als der junge Mann in eine Auseinandersetzung zwischen etwa 10 bis 15 Personen verwickelt wurde. Gegen 4.35 Uhr alarmierten Anrufer die Polizei, nachdem sie einen Tumult im Steintorviertel beobachtet hatten. In der Friesenstraße fanden Beamte einen stark blutenden Mann mit mehreren Stichverletzungen vor. Die Polizisten versorgten ihn vor Ort und riefen Rettungskräfte hinzu. Der 18-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. Nach ersten Ermittlungen war die Auseinandersetzung zuvor im Bereich Sachsenstraße/Stedinger Straße innerhalb einer größeren Personengruppe entstanden. Mehr dazu
Am Freitagnachmittag ereignete sich in Bremen-Burglesum ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 58 Jahre alter Motorradfahrer ist am Freitagnachmittag in Bremen-Burglesum lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann kollidierte auf der Straße Auf den Delben mit einem Linienbus, dessen Fahrer nach links in die Gottlieb-Daimler-Straße abbiegen wollte. Der 38 Jahre alte Busfahrer war gegen 17.05 Uhr stadteinwärts unterwegs; der Motorradfahrer kam ihm entgegen und hatte Vorfahrt. Nach ersten Erkenntnissen war der 58-Jährige mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, als es zum Zusammenstoß kam. Der Motorradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach einer Erstversorgung wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Der Busfahrer blieb unverletzt. Das Motorrad wurde vollständig zerstört; an beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei ermittelt noch zum genauen Unfallhergang. Mehr dazu
In der Bremer Überseestadt wurde zwischen Freitag, 18. September, und Montag, 21. September, eine Logistikfirma in der Konsul-Smidt-Straße massiv beschädigt. Unbekannte schlugen mehr als 60 Scheiben des Gebäudes ein und hinterließen großflächig Parolen an einer Glastür — die Schmierereien bezogen sich auf die Einheitsfeier am 3. Oktober. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen übernommen. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen. Mehr dazu
In Bremerhaven-Lehe hat eine 33-jährige Frau am Donnerstagmorgen, 24. September, in einem Verbrauchermarkt in der Hafenstraße Süßigkeiten gestohlen und anschließend eine Mitarbeiterin bedroht. Als sie das Geschäft verlassen wollte, sprach eine Angestellte sie an — die 33-Jährige reagierte mit Drohungen. Weitere Mitarbeiter hielten die Frau fest, bis die Polizei eintraf. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten mehrere Schoko-Riegel bei ihr. Sie erwartet nun eine Strafanzeige wegen räuberischen Diebstahls. Mehr dazu
Am Donnerstagvormittag, 24. September, verhafteten Bundespolizisten am Flughafen Bremen einen 62-jährigen Kanadier, der zur Einreisekontrolle erschienen war. Der Fahndungscomputer schlug um 09:50 Uhr Alarm: Gegen ihn lag ein vom Amtsgericht Aurich ausgestellter Untersuchungshaftbefehl vor. Ihm wird vorgeworfen, 2018 durch betrügerischen Warenverkauf knapp 80.000 Euro erschlichen zu haben. Weil er sich anschließend ins Ausland abgesetzt hatte und nicht zu seiner Gerichtsverhandlung erschien, ordnete das Gericht im April 2026 seine Verhaftung an. Er leistete keinen Widerstand und wurde der Bremer Polizei übergeben, die ihn in die Haftanstalt einlieferte. Mehr dazu
In der Nacht zum Samstag, 26. September, hatte die Feuerwehr Bremerhaven einen arbeitsreichen Einsatz. Neben drei ausgelösten Brandmeldern, zwei brennenden Mülltonnen und einem Fahrzeugbrand war der schwerste Vorfall ein Wohnungsbrand in Lehe: In einem vierstöckigen Gebäude stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss in Flammen, während vier Personen auf einem Balkon im Dachgeschoss auf der Gebäuderückseite eingeschlossen waren. Die Feuerwehr setzte vier Trupps im Gebäude ein und konnte alle vier Personen schnell in Sicherheit bringen; sie wurden anschließend ins Krankenhaus transportiert. Mehr dazu
Weitere Meldungen der Woche: Am Dienstag, 22. September, nahmen Zivilfahnder der Bundespolizei im Bremer Hauptbahnhof einen 46-jährigen Bremer vorläufig fest. Die Beamten beobachteten ihn gegen 12.45 Uhr dabei, wie er mutmaßlich Drogen an Passanten verkaufte. Bei der Durchsuchung fanden sie mehr als 200 verschreibungspflichtige Medikamente, eine kleinere Menge Heroin sowie einen Goldring, der dem Mann wahrscheinlich nicht gehörte. Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Arzneimittelgesetz ein. Mehr dazu — In der Nacht zu Donnerstag stoppte eine Streife in Bremen-Schwachhausen auf der Parkallee einen 27-jährigen Autofahrer, der unter Drogeneinfluss stand. Das Fahrzeug war ohne Blinker abgebogen, fuhr in Schlangenlinien und touchierte fast den Bordstein. Der Fahrer gab an, Crack und Cannabis konsumiert zu haben, lehnte einen Schnelltest ab und ließ eine Blutentnahme über sich ergehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Mehr dazu — Am Dienstag, 22. September, wurde in Bremerhaven eine 54-jährige Fußgängerin bei einem Unfall schwer verletzt worden. Eine 35-jährige Autofahrerin war mit ihrem VW auf der Schillerstraße in südlicher Richtung unterwegs. Als sie nach links in die Georg-Seebeck-Straße abbiegen wollte, sah sie die 54-Jährige nicht, die die Georg-Seebeck-Straße an einer Fußgängerfurt überquerte. Das Auto erfasste die Fußgängerin, die daraufhin schwer verletzt wurde. Rettungskräfte der Feuerwehr Bremerhaven versorgten die verletzte Frau am Unfallort und brachten sie mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Mehr dazu — In Bremerhaven wurde zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen, 22./23. September, ein Baucontainer auf dem Parkplatz an der Stadthalle aufgebrochen. Unbekannte schlugen eine Scheibe ein, durchwühlten das Innere und stahlen Pfandflaschen sowie eine Einkaufstasche. Die Polizei Bremerhaven ermittelt wegen Diebstahls im besonders schweren Fall und bittet unter der Telefonnummer 0471/953-4444 um Hinweise. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
In der zurückliegenden Woche registrierte die Polizei einen Messerangriff: In der Nacht zum Freitag wurde ein 18-jähriger Mann in der Friesenstraße im Steintorviertel mit mehreren Stichverletzungen aufgefunden und schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Angriff ereignete sich im Rahmen einer Auseinandersetzung zwischen etwa 10 bis 15 Personen. Ein Tatverdächtiger ist bislang nicht bekannt. Mehr dazu
Auffällig in dieser Woche war die Häufung von Verkehrsunfällen mit schweren Folgen: Neben dem lebensgefährlich verletzten Motorradfahrer in Burglesum musste eine elfjährige Radfahrerin in Osterholz nach einer Kollision mit einem E-Scooter operiert werden, und eine Fußgängerin in Bremerhaven wurde beim Überqueren einer Fußgängerfurt von einem abbiegenden Fahrzeug erfasst und schwer verletzt. Alle drei Fälle stehen im Zusammenhang mit Vorfahrts- oder Abbiegesituationen — ein Muster, das auf strukturelle Probleme an bestimmten Kreuzungen und im Umgang mit dem Gegenverkehr hinweist.
Am Dienstagabend, 22. September, stoppte die Bremerhavener Polizei auf der Rickmersstraße in Lehe einen Mercedes-Kombi, der als improvisierter Umzugslaster unterwegs war. Auf dem Dach war ein Tisch nur mit Flatterband befestigt, aus dem vollständig geöffneten Kofferraum ragte eine Arbeitsplatte mit Spüle über einen Meter nach hinten heraus, und im Innenraum waren weitere Küchenschränke ungesichert verstaut. Der 34-jährige Fahrer musste die Fahrt abbrechen und erhielt ein Bußgeld von 80 Euro sowie einen Punkt im Fahreignungsregister. Mehr dazu
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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