Die Woche vom 21. bis 27. September 2026 hielt für die Polizeibehörden in Bremen und Bremerhaven eine Vielzahl schwerwiegender Vorfälle bereit. Zu den gravierendsten Fällen zählten ein lebensgefährlich verletzter Motorradfahrer nach einer Kollision mit einem Linienbus, ein Messerangriff auf einen 18-Jährigen im Steintorviertel sowie mehrere Verletzte bei Verkehrsunfällen. Daneben beschäftigten ein mutmaßlicher Drogendealer am Hauptbahnhof, ein gesuchter Betrüger am Flughafen und ein politisch motivierter Sachschaden in der Überseestadt die Ermittlungsbehörden.
Den schwersten Verkehrsunfall der Woche registrierte die Polizei am Freitagnachmittag in Bremen-Burglesum: Ein 58 Jahre alter Motorradfahrer ist am Freitagnachmittag in Bremen-Burglesum lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann kollidierte auf der Straße Auf den Delben mit einem Linienbus, dessen Fahrer nach links in die Gottlieb-Daimler-Straße abbiegen wollte. Nach ersten Erkenntnissen war der 58-Jährige mit hoher Geschwindigkeit unterwegs, als es zum Zusammenstoß kam. Der Motorradfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Nach einer Erstversorgung wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er notoperiert wurde. Der 38-jährige Busfahrer blieb unverletzt. Das Motorrad wurde vollständig zerstört. Die Polizei ermittelt noch zum genauen Unfallhergang. Mehr dazu
In der Nacht zum Freitag ist ein 18-jähriger Mann in der Östlichen Vorstadt von Bremen durch ein Messer schwer verletzt worden. Der Angriff ereignete sich in der Nähe des Steintors, als der junge Mann in eine Auseinandersetzung zwischen etwa 10 bis 15 Personen verwickelt wurde. Gegen 4.35 Uhr alarmierten Anrufer die Polizei, nachdem sie einen Tumult im Steintorviertel beobachtet hatten. In der Friesenstraße fanden Beamte einen stark blutenden Mann mit mehreren Stichverletzungen vor. Die Polizisten versorgten ihn vor Ort und riefen Rettungskräfte hinzu. Der 18-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. Nach ersten Ermittlungen war die Auseinandersetzung im Bereich Sachsenstraße/Stedinger Straße innerhalb einer größeren Personengruppe entstanden. Mehr dazu
Bereits zum Wochenauftakt, am Montag, 21. September, ereignete sich in Bremen-Osterholz ein folgenreicher Unfall: In Bremen-Osterholz ist am Montag, 21. September 2026, eine elfjährige Radfahrerin bei einem Unfall mit einem E-Scooter schwer verletzt worden. Der Rollerfahrer flüchtete vom Unfallort. Das Mädchen fuhr gegen 12.45 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Osterholzer Heerstraße und wollte nach links in einen Stichweg zur Armsenser Straße abbiegen. Ein sehr schnell entgegenkommender E-Scooter nötigte das Kind auszuweichen — trotzdem traf der Lenker des Rollers die Hand des Mädchens. Die Elfjährige stürzte und musste anschließend operiert werden. Eine Ersthelferin kümmerte sich an der Unfallstelle um die Verletzte. Die Polizei sucht Zeugen sowie die Ersthelferin. Mehr dazu
Am Dienstag, 22. September, wurde nachmittags in Bremerhaven-Geestemünde eine 54-jährige Fußgängerin bei einem Unfall schwer verletzt. Eine 54-jährige Fußgängerin ist am Dienstag, 22. September, nachmittags bei einem Unfall in Bremerhaven schwer verletzt worden. Eine 35-jährige Autofahrerin war mit ihrem VW auf der Schillerstraße unterwegs und wollte nach links in die Georg-Seebeck-Straße abbiegen, sah die 54-Jährige nicht, die die Georg-Seebeck-Straße an einer Fußgängerfurt überquerte. Das Auto erfasste die Fußgängerin, die daraufhin schwer verletzt wurde. Rettungskräfte der Feuerwehr Bremerhaven brachten sie in eine Klinik. Mehr dazu
Ebenfalls am Dienstag, 22. September, griffen zwei Männer in Bremen-Huchting einen 31-Jährigen mit einem Feuerlöscher an und richteten Sachschaden an. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben zwei Männer in Bremen-Huchting mit einem Feuerlöscher Sachschaden angerichtet und einen 31-Jährigen attackiert. Die Polizei stellte den 18-Jährigen und den 25-Jährigen in der Nähe der Heinrich-Plett-Allee. Gegen 23:35 Uhr waren Beamte gerufen worden, weil die beiden Männer auf den 31-Jährigen eingeschlagen hatten. Der Mann gab an, dass die beiden sein Auto beschädigt und ihn angegriffen hatten, als er versuchte, sie daran zu hindern. Bei der Auseinandersetzung wurde er leicht verletzt. Die beiden Tatverdächtigen verhielten sich gegenüber den eintreffenden Polizisten äußerst aggressiv, beleidigten sie und widersetzten sich der Festnahme. Zeugen meldeten darüber hinaus weitere Beschädigungen im Bereich. Mehr dazu
Zivilfahnder der Bundespolizei haben am Dienstag, 22. September, gegen 12.45 Uhr einen 46-jährigen Bremer im Bremer Hauptbahnhof vorläufig festgenommen. Die Beamten beobachteten ihn in der Bahnhofshalle, wie er wiederholt Kontakt zu Passanten suchte und ihnen mutmaßlich Drogen zum Verkauf anbot. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie mehr als 200 verschreibungspflichtige Medikamente, eine kleinere Menge Heroin sowie einen Goldring, der dem Mann mutmaßlich nicht gehörte. Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Arzneimittelgesetz ein. Mehr dazu
Am Donnerstag, 24. September, nahmen Bundespolizisten am Flughafen Bremen einen 62-jährigen Kanadier fest, der einreisen wollte, um Verwandte zu besuchen. Bei der Einreisekontrolle um 09.50 Uhr schlug der Fahndungscomputer an: Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Aurich vor. Ihm wird vorgeworfen, 2018 durch betrügerischen Warenverkauf knapp 80.000 Euro erschlichen zu haben. Weil er sich danach ins Ausland absetzte und nicht zu seiner Gerichtsverhandlung erschien, hatte das Gericht im April 2026 seine Verhaftung angeordnet. Der Mann leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand und wurde anschließend in eine Haftanstalt eingeliefert. Mehr dazu
Zwischen Freitag und Montag (18. bis 21. September) beschädigte eine unbekannte Tätergruppe in der Bremer Überseestadt eine Logistikfirma massiv. Die Täter schlugen mehr als 60 Scheiben des Gebäudes in der Konsul-Smidt-Straße ein und hinterließen großflächig Parolen an einer Glastür. Die Schmierereien bezogen sich auf die Einheitsfeier am 3. Oktober. Es entstand hoher Sachschaden. Der Staatsschutz der Polizei Bremen hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen, die zwischen dem 18. und 21. September verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 entgegen. Mehr dazu
In der Nacht zum Samstag, 26. September, drangen Unbekannte auf das Gelände eines Logistikunternehmens in Bremen-Burglesum ein. Die Einbrecher brachen ein Tor an der Ferdinand-Porsche-Straße auf, machten sich an mehreren vollgetankten, abgestellten Lastwagen sowie einem Kran zu schaffen, brachen die Tankdeckel auf und pumpten nahezu den gesamten Kraftstoff ab. Insgesamt erbeuteten sie rund 6.000 Liter Diesel. Der entstandene Schaden wird auf deutlich über 10.000 Euro geschätzt. Aufgrund der großen abgepumpten Menge dürfte die Tätergruppe entsprechende Fahrzeuge oder Behältnisse genutzt haben. Die Polizei ermittelt wegen besonders schweren Diebstahls und sucht Zeugen. Mehr dazu
In der Nacht zum Samstag, 26. September, hatte die Feuerwehr Bremerhaven einen arbeitsreichen Einsatz mit insgesamt sieben Alarmen. Der schwerste Vorfall war ein Wohnungsbrand in Lehe: In einem vierstöckigen Gebäude stand eine Wohnung im ersten Obergeschoss in Flammen, während sich vier Personen auf einem Balkon im Dachgeschoss befanden. Die Berufsfeuerwehr wurde von der Freiwilligen Feuerwehr Lehe unterstützt. Vier Trupps rückten ins Gebäude vor. Die vier Personen konnten schnell in Sicherheit gebracht und anschließend zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht werden. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
In der Nacht zum Freitag wurde ein 18-jähriger Mann im Bremer Steintorviertel Opfer eines Messerangriffs und dabei schwer verletzt — Mehr dazu. Weitere Messer- oder Schusswaffen-Vorfälle durch Tatverdächtige meldete die Polizei in dieser Woche nicht.
Auffällig in dieser Woche war die Häufung schwerer und lebensgefährlicher Verletzungen im Straßenverkehr: Neben dem lebensgefährlich verletzten Motorradfahrer in Burglesum wurden auch ein elfjähriges Mädchen in Osterholz sowie eine Fußgängerin in Bremerhaven-Geestemünde bei Unfällen schwer verletzt. Hinzu kam ein politisch motivierter Anschlag auf eine Logistikfirma in der Überseestadt, der den Staatsschutz auf den Plan rief — ein Vorfall, der über gewöhnliche Sachbeschädigung deutlich hinausgeht.
Einen ungewöhnlichen Fahndungserfolg verbuchte die Bundespolizei am Donnerstag, 24. September, am Bremer Flughafen: Ein 62-jähriger Kanadier, der seit April 2026 per Untersuchungshaftbefehl gesucht wurde, weil er 2018 mutmaßlich knapp 80.000 Euro durch Warenverkaufsbetrug erschlichen und sich anschließend ins Ausland abgesetzt hatte, wurde bei der Einreisekontrolle identifiziert und widerstandslos festgenommen. Mehr dazu
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Bremen
Auch aus Bremen: