Bei einer Verkehrskontrolle in Bremerhaven-Lehe ist am Dienstag, 11. August, ein maroder VW Passat aufgefallen, der so viele Mängel aufwies, dass die Betriebserlaubnis sofort erloschen ist. Der 33-jährige Fahrer hatte zudem mehrere Verkehrsverstöße begangen.
Die Polizeibeamten bemerkten den Wagen gegen 15 Uhr, als dieser von der Hafenstraße verkehrswidrig nach links in die Hinrich-Schmalfeldt-Straße abbog. Der Fahrer hielt dabei sein Handy mit der Hand ans Ohr. Zusätzlich waren der Fahrer und zwei Kinder auf der Rückbank nicht angeschnallt.
Bei der anschließenden Kontrolle entdeckten die Beamten schnell optische Mängel am 29 Jahre alten Auto: verschlissene Bremsscheiben, Roststellen, ein Rad mit anderer Felge als die übrigen und ein stark beschädigter Frontscheinwerfer. Wegen dieser augenscheinlichen Defekte ließen die Polizisten den VW zu einer Prüfstelle abschleppen.
Das Gutachten offenbarte das volle Ausmaß des Desasters: Der Sachverständige stellte 50 Mängel fest – darunter 43 erhebliche, zwei gefährliche und zwei verkehrsunsichere. Besonders kritisch waren eine beschädigte Bremsleitung, eine wirkungslose Bremse an der Vorderachse und ein undichter Motor mit großem Ölverlust. Die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlosch daraufhin sofort. Die Kennzeichen wurden entfernt und entsiegelt, der VW blieb auf dem Gelände der Prüfgesellschaft stehen.
Gegen den 33-jährigen Fahrer fertigten die Polizisten Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten. Auch der Halter des Pkw muss mit einer Anzeige rechnen – er hatte dem Fahrer das Auto in diesem gefährlichen Zustand überlassen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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