Brutaler Raub in Hamburg-Wandsbek: Polizei verhaftet 33-Jährigen und 20-Jährige

(Symbolbild)

In Hamburg-Wandsbek ist es Anfang September zu einem schweren Raub gekommen. Gestern nahm die Polizei zwei Tatverdächtige fest: einen 33-jährigen Türken und eine 20-jährige Deutsche. Beide wurden dem Untersuchungsgefängnis zugeführt.

Nach Angaben der Kriminalpolizei verabredete sich das Opfer, ein 20-Jähriger, über eine Social-Media-Plattform mit einer Frau und traf sich mit ihr am Holstenhofweg. Während des Treffens stieg plötzlich ein weiterer Mann in das Fahrzeug der Frau ein. Er bedrohte den jungen Mann mit einer Schusswaffe und schlug auf ihn ein. Unter fortwährender Bedrohung fuhren alle drei zur Wohnung des 20-Jährigen in Hamburg-Horn.

Dort stahlen die Frau und ihr Komplize Goldschmuck und einen Tresor und flüchteten anschließend mit dem Auto in unbekannte Richtung. Einsatzkräfte der Polizei leiteten unmittelbar eine Fahndung ein, konnten die Täter damals aber nicht fassen.

Das Landeskriminalamt ermittelte anschließend intensiv und wertete Videomaterial aus. Dadurch gerieten die 20-Jährige und der 33-Jährige in den Fokus der Ermittler. Die Staatsanwaltschaft erwirkte Durchsuchungsbeschlüsse für zwei Wohnungen und Haftbefehle gegen beide.

Zivilfahnder verhafteten die 20-Jährige gestern vor ihrer Wohnung in Neuallermöhe und durchsuchten anschließend ihre Wohnung. Den 33-Jährigen nahmen die Einsatzkräfte in Billstedt fest und durchsuchten auch dort eine Wohnung. Bei den Einsatzmaßnahmen stellten die Polizisten mehrere Beweismittel sicher. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen beide ins Untersuchungsgefängnis.


Raubdelikte in Hamburg: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 2.152 Raubdelikte, das sind 116 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Hamburg deutlich schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 48 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Raub, räuberische Erpressung und räuberischer Angriff auf Kraftfahrer.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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