Bundesanwaltschaft nimmt mutmaßliches IS-Mitglied fest

Die Bundesanwaltschaft hat am 2. Juli 2026 einen irakischen Staatsangehörigen im Ortenaukreis festnehmen lassen. Abdulhamid A. wird verdächtigt, sich als Heranwachsender und später als Erwachsener in einer terroristischen Vereinigung im Ausland betätigt zu haben — konkret in der Organisation „Islamischer Staat (IS)“.

Nach dem Haftbefehl des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom 2. Juni 2026 soll sich Abdulhamid A. spätestens im April 2016 im Irak der IS angeschlossen haben. Bis ins Frühjahr 2017 war er der Anklage zufolge bei einer Kampfeinheit der Organisation eingesetzt.

Die Vorwürfe richten sich gegen ihn nach Paragraf 129a des Strafgesetzbuchs (Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland) sowie nach dem Jugendgerichtsgesetz für die Zeit als Heranwachsender.

Der Beschuldigte wurde dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt, der den Vollzug der Untersuchungshaft anordnete.

Quelle: Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft vom 2. Juli 2026. Original beim Generalbundesanwalt.

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