Bundespolizisten haben am Mittwochvormittag (15. Juli 2026) beim Sonderhalt eines Fernverkehrszuges in Kehl einen 29-jährigen Syrer festgenommen, gegen den ein Haftbefehl vorlag. Der Mann konnte sich nicht ausweisen und stand zunächst unter dem Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise.
Bei der Überprüfung seiner Fingerabdrücke stellte sich heraus, dass gegen ihn eine Ausschreibung zur Festnahme bestand. Der Grund: Der 29-Jährige war wegen gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln verurteilt worden und muss noch eine Restfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Neben der Haftstrafe erhält der Mann zudem eine Anzeige wegen versuchter unerlaubter Einreise. Nach Verbüßung seiner Haftstrafe soll er zurückgewiesen werden.
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