Bundespolizei findet sieben Hundewelpen ohne Papiere am Grenzübergang

(Symbolbild)

Am Freitagvormittag um 15:20 Uhr haben Beamte der Bundespolizeiinspektion Chemnitz am Grenzübergang Reitzenhain eine rumänische Staatsangehörige kontrolliert – und machten dabei einen verstörenden Fund: In ihrem Fahrzeug befanden sich sieben Hundewelpen, für die die 48-jährige Frau keine gültigen Papiere vorlegen konnte.

Nach eigenen Angaben sollten die Tiere nach Belgien transportiert werden. Allerdings zeigten sich schnell erhebliche Mängel bei der Transportbedingung: Die Welpen waren in Pappkartons untergebracht, in denen es weder ausreichende Belüftung noch Wasser oder Futter gab.

Die Beamten verständigten daraufhin umgehend das Veterinäramt. Eine Amtstierärztin kam vor Ort und nahm sich der Tiere an. Alle sieben Welpen wurden anschließend in ein Tierheim gebracht, wo sie versorgt werden.

Gegen die 48-jährige Rumänin wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Die wiedereingeführten Grenzkontrollen am Übergang Reitzenhain ermöglichten es den Beamten somit, einen Fall von Tiermisshandlung beim Transport zu unterbinden.

» Weitere Polizeimeldungen aus Sachsen