Bundespolizei identifiziert Taschendieb nach zwei Monaten – Super-Recognizer erkennt 19-Jährigen wieder

(Symbolbild)

Ein spezialisierter Fahnder der Bremer Bundespolizei hat am Montagabend einen Taschendieb identifiziert, der im Juni einem Reisenden Handy und Geldbörse gestohlen hatte. Der 19-Jährige war zwei Monate lang unbekannt geblieben – bis der sogenannte Super-Recognizer, ein Zivilfahnder mit außergewöhnlicher Fähigkeit zur Gesichtserkennung, den jungen Mann am 10. August gegen 18:10 Uhr im Bremer Hauptbahnhof wiedererkannte.

Der Diebstahl ereignete sich Mitte Juni, kurz nach dem Einsteigen des Geschädigten aus Essen in den Zug nach Hamburg. Der 19-Jährige und ein 31-jähriger Begleiter hatten das Mobiltelefon und die Geldbörse des Reisenden entwendet. Dieser erstattete daraufhin Anzeige bei der Bundespolizeiwache. Die Bremer Beamten sichteten die Aufzeichnungen der Überwachungskameras und konnten den Tatverdächtigen bei der Tatausführung erkennen, doch die anschließende Fahndung blieb zunächst erfolglos.

Beim Erblicken des 19-Jährigen am Montagabend benachrichtigte der Super-Recognizer sofort seine uniformierten Kollegen. Die beiden Männer waren im Hauptbahnhof unterwegs und offenbar auf der Suche nach neuen Gelegenheiten zum Diebstahl. Bei der Festnahme fanden die Bundespolizisten bei dem Duo zwei Mobiltelefone, die offensichtlich zuvor gestohlen worden waren. Gegen beide Männer wurde jeweils ein Strafverfahren wegen besonders schweren Diebstahls eingeleitet.

» Weitere Polizeimeldungen aus Bremen