Bundespolizei stellt 71 Waffen und gefährliche Gegenstände bei Großeinsatz am Berliner Hauptbahnhof sicher

(Symbolbild)

Bei einem bundesweiten Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität hat die Bundespolizei am vergangenen Wochenende 71 gefährliche Gegenstände sichergestellt und neun Haftbefehle vollstreckt. Rund 520 Beamtinnen und Beamte kontrollierten von Freitag, 29. Mai (15 Uhr), bis Sonntag, 31. Mai (3 Uhr) insgesamt etwa 1.800 Personen an 16 Bahnhöfen in Berlin und Brandenburg.

Die Polizisten stellten unter anderem Reizstoffsprühgeräte, Messer, Macheten und eine Druckluftpistole sicher. Zusätzlich beschlagnahmten sie verschiedene weitere Gegenstände, die gegen Straf- oder Ordnungsrecht verstoßen. Die Bundespolizeidirektion Berlin verstärkte die Präsenz dabei insbesondere am Berliner Hauptbahnhof.

Bei den Kontrollen stellten die Beamten 18 Verstöße gegen die aktuell geltende Allgemeinverfügung zum Mitführverbot verbotener Gegenstände fest. Sie leiteten 67 Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein – in den meisten Fällen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und Betäubungsmitteldelikten.

Bei 57 kontrollierten Personen gab es einen Fahndungstreffer, 48 davon wegen Aufenthaltsermittlungen. Bei neun Personen vollstreckten die Polizisten offene Haftbefehle. Der Einsatz war bereits der dritte bundesweite Schwerpunkteinsatz im Jahr 2026.

Ziel der Aktion war es, Straftaten zu verhindern, bei strafrechtlich relevanten Sachverhalten sofort Ermittlungsverfahren einzuleiten und das Sicherheitsgefühl der Reisenden sowie der Beschäftigten im Bahnbereich zu stärken.

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