Die Bundespolizei hat am Samstag, 19. September, zwei pakistanische Staatsbürger in Abschiebehaft genommen. Die Männer hatten versucht, mithilfe eines mutmaßlichen Schleusers über den Grenztunnel Füssen an der Autobahn 7 unerlaubt nach Deutschland einzureisen.
In der Nacht auf Freitag, 18. September, kontrollierten Bundespolizisten der Inspektion Kempten auf der A 7 ein Fahrzeug mit hessischer Zulassung. Der 28-jährige afghanische Fahrer zeigte seinen Reisepass und eine deutsche Aufenthaltserlaubnis vor. Die Beamten stellten jedoch fest, dass er aktuell nicht mit Wohnsitz in Deutschland angemeldet ist.
Die beiden Mitfahrer im Alter von 24 und 28 Jahren konnten keine Dokumente vorzeigen. Durch ihre Fingerabdrücke identifizierten die Bundespolizisten die beiden Pakistaner. Die Ermittler fanden heraus, dass die Männer erstmals im September 2023 nach Deutschland eingereist waren. Nach Ablehnung ihrer Asylanträge war ihnen die Abschiebung angedroht worden. Im Laufe des Jahres 2026 hatten sich beide vor den deutschen Behörden versteckt.
Der Afghane, der sich bereits seit drei Jahren in Deutschland aufhält und unter einem Abschiebeverbot steht, muss sich nun wegen versuchten Einschleusens von Ausländern verantworten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Kempten wurde er auf freien Fuß entlassen. Die beiden Pakistaner wurden wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt. Am Samstag führte die Bundespolizei die beiden vor dem Amtsgericht Kempten vor. Am Samstagmittag kamen sie in die Abschiebehafteinrichtung Hof.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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