Bundespolizei stoppt türkische Familie bei illegaler Einreise – 13 Stunden bis zum Heimflug

Symbolfoto - Freigabe unter der Quellenangabe "Bundespolizei" für redaktionelle Zwecke

Am Samstagmorgen (3. Oktober) hat die Bundespolizei eine dreiköpfige türkische Familie am Grenzübergang Hörbranz an der A 96 ohne gültige Einreisepapiere aufgegriffen. Bereits am selben Abend folgte die Abschiebung per Flugzeug in die Türkei.

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Morgen Fahrgäste eines Fernbusses auf der Route Rom–Frankfurt am Main. Dabei stellten sie fest, dass drei türkische Staatsangehörige nur ihre Reisepässe vorweisen konnten, aber keine für die Einreise erforderlichen Aufenthaltstitel besaßen. Es handelte sich um einen 24-Jährigen, seine 41-jährige Mutter und seinen 9-jährigen Bruder.

Die Ermittlungen ergaben, dass der 24-Jährige bereits im September 2025 zum ersten Mal nach Deutschland eingereist war und einen Asylantrag gestellt hatte. Das Verfahren war jedoch etwa einen Monat später eingestellt worden. Der Mann gab gegenüber den Beamten an, dass die Familie aus Bosnien stamme und zu ihrem Vater und einem weiteren Bruder nach Karlsruhe reisen wollte, um dort zu leben.

Die Bundespolizisten stellten Anzeige gegen die türkischen Staatsangehörigen wegen versuchter unerlaubter Einreise. Der 24-Jährige erhielt zusätzlich eine Anzeige wegen versuchten Einschleusens von Ausländern, da er die Fahrt organisiert und die Bustickets gekauft hatte.

Die beiden Erwachsenen mussten zusammen 2.100 Euro als Sicherheitsleistung für die Kosten der Rückführung hinterlegen. Am selben Abend wies die Bundespolizei die Familie per Flugzeug vom Flughafen München nach Istanbul zurück.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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