Die Münchner Polizei meldet mehrere Vorfälle vom Montag, 05.10.2026.
Raub mit Messer auf Tankstelle in Ramersdorf
Ein vermummter Mann betrat am Montag gegen 05:10 Uhr eine Tankstelle am Innsbrucker Ring und forderte den 46-jährigen Angestellten unter Vorhalt eines Messers zur Herausgabe von Bargeld auf. Der Angestellte übergab einen kleinen Geldbetrag. Der Täter flüchtete anschließend in unbekannte Richtung. Der 46-Jährige blieb unverletzt. Die Polizei fahndete sofort nach dem Flüchtigen, konnte ihn jedoch bis jetzt nicht fassen.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 25 Jahre alt, circa 160 Zentimeter groß, dunkle lockige Haare, drei-Tage-Bart, dunkle Augen. Er trug eine graue lange Hose, einen langärmeligen dunklen Pullover und dunkle Schlappen. Ein blaues Tuch war um sein Gesicht gebunden. Er sprach deutsch.
Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht
Wer hat am Montag im Bereich Innsbrucker Ring, Kirchseeoner Straße und Ottobrunner Straße in Ramersdorf etwas Verdächtiges beobachtet? Hinweise nimmt das Kommissariat 21 des Polizeipräsidiums München entgegen: Telefon 089 2910-0 oder jede andere Polizeidienststelle.
Unfall in Tiefgarage – Fahrer verstorben
Ein über 80-jähriger Münchner fuhr am Montag gegen 18:00 Uhr mit seinem BMW auf der Geiselgasteigstraße und wollte in die Tiefgarage einer Wohnanlage einfahren. Nach bisherigem Ermittlungsstand verlor er aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über seinen Wagen und prallte frontal gegen die Betonwand der Tiefgarage. Der Mann trug keinen Sicherheitsgurt und wurde durch den Aufprall schwer verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn unter laufender Reanimation in ein Krankenhaus, wo er später verstarb.
Das Auto wurde völlig zerstört und sichergestellt. Während der Rettung, Bergung und Unfallaufnahme war die Geiselgasteigstraße zwischen Theodorlindenplatz und Lindenstraße etwa zwei Stunden lang komplett gesperrt. Es gab mäßige Verkehrsbeeinträchtigungen. Die Münchner Verkehrspolizei ermittelt nun zur genauen Todesursache.
Exhibitionistische Handlung im Botanischen Garten
Am Montag gegen 10:50 Uhr bemerkten Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes im Alten Botanischen Garten einen 50-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er versteckte sich in einem Gebüsch und führte sexuelle Handlungen an sich selbst aus. Die Mitarbeiter riefen sofort die Polizei und hielten den Mann bis zu deren Ankunft fest. Die Polizei ermittelt nun gegen ihn wegen exhibitionistischer Handlungen. Das Kommissariat 15 übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden
Von 645 Raubdelikten in München konnte die Polizei 2025 465 aufklären, das sind 72,1 Prozent. Damit steht unsere Stadt fast genauso wie das Land, wo 76,5 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 62,4 Prozent.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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