Bundespolizei und Deutsche Bahn warnen vor Gefahren an Bahnübergängen

(Symbolbild)

Am Mittwoch, den 10. Juni 2026, informierten Deutsche Bahn, Landes- und Bundespolizei in Allensbach über die Sicherheit an Bahnübergängen. Bei einem bundesweiten „Awareness-Tag“ erhielten Passanten an einem Informationsstand zahlreiche Hinweise und Tipps zu sicherem Reisen und richtigem Verhalten an Bahnübergängen.

Die Bundespolizeiinspektion Konstanz stellt in ihrem Zuständigkeitsbereich wiederholt unerlaubte Gleisüberschreitungen an Bahnübergängen und Haltepunkten fest. Regionalexpresszüge fahren am Bodensee mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Je nach Streckenführung sind die Züge erst spät zu erkennen und dank moderner Technik deutlich geräuschärmer als früher. Fehleinschätzungen können für Passanten lebensgefährlich werden.

Personen, die unbefugt die Gleise betreten – dazu zählt auch das Umgehen geschlossener Halb-Schranken – müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Das Verhalten stellt auf Grundlage der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung und an Bahnübergängen nach der Straßenverkehrsordnung eine Ordnungswidrigkeit dar. Bei einer Betriebsstörung droht ein empfindliches Bußgeld. Falls eine konkrete Gefahr für Leib und Leben anderer Personen oder fremder Sachen von bedeutendem Wert entsteht, wird Strafanzeige gestellt.

Die Bundespolizei rät Reisenden dringend davon ab, geschlossene Schranken zu umgehen, Signalanlagen zu missachten und Bahngleise außerhalb von zugelassenen Bahnübergängen unbefugt zu überschreiten.

Die Präventionsbeauftragten von Deutsche Bahn und Bundespolizei informieren regelmäßig gemeinsam bei verschiedenen Anlässen über Sicherheit im Bahnverkehr und auf Bahnanlagen. Bei den anstehenden Internationalen Verkehrssicherheitstagen im Ravensburger Spieleland am 26. und 27. September 2026 können sich Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen interaktiv mit dem Thema auseinandersetzen.

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