Bundespolizei weist sieben Personen zurück und findet Drogen in Unterwäsche

(Symbolbild)

Die Bundespolizei hat am vergangenen Pfingstwochenende bei verstärkten Grenzkontrollen im Dreiländereck zu Polen und Tschechien sieben Personen ohne gültige Dokumente zurückgewiesen und weitere Straftaten aufgedeckt. Dabei entdeckten Beamte bei zwei Jugendlichen Drogen, die in der Unterwäsche versteckt waren.

Zwischen dem 22. und 24. Mai stoppten die Polizisten in Neugersdorf und Zittau fünf ukrainische Staatsangehörige im Alter zwischen 23 und 53 Jahren sowie zwei 28- und 37-jährige Männer aus dem Kosovo. Sie konnten keine Dokumente vorzeigen, die ihren Aufenthalt erlaubt hätten, und wurden nach Polen und Tschechien zurückgewiesen.

Ohne Führerschein waren am 22. Mai in Seifhennersdorf ein 61-jähriger Tscheche mit einem Transporter und am 23. Mai in Zittau ein 57-jähriger Tscheche mit einem zu schweren Gespann unterwegs. Am 24. Mai stoppte eine Streife in Großpostwitz einen 15-jährigen deutschen Jugendlichen, der mit einem nicht versicherten E-Roller fuhr.

Am 24. Mai saßen in einem aus Polen eingereisten Flixbus ein 16-jähriger Deutscher sowie eine 17-jährige Deutsche. Bei ihnen wurden in BH und Slip geringe Mengen Cannabis, mutmaßliches Amphetamin und rezeptpflichtige Tilidin-Tabletten gefunden. Beamte des deutsch-tschechischen Fahndungsteams waren auf die beiden Schmuggler aus Dresden aufmerksam geworden.

Außerdem entdeckten die Polizisten am Wochenende am Bahnhof Wilthen und am Bahnhaltepunkt Neukirch / Lausitz (Ost) insgesamt etwa 45 Quadratmeter Graffiti, die Unbekannte angebracht hatten.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz, das Pflichtversicherungsgesetz, das Straßenverkehrsgesetz, das Konsum-Cannabis-Gesetz, das Betäubungsmittelgesetz sowie das Strafgesetzbuch. Alle Personen blieben auf freiem Fuß.

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