Bundespolizei zerschlägt Schleuserring: Durchsuchungen in Berlin und Oranienburg

(Symbolbild)

Die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel hat am heutigen Tag umfangreiche Durchsuchungen in Berlin und Oranienburg durchgeführt. Im Fokus der Ermittlungen steht der Verdacht des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern – die Staatsanwaltschaft Dresden, Zweigstelle Pirna, hatte das Verfahren in Auftrag gegeben.

Bei den Einsätzen, an denen insgesamt 56 Bundespolizisten beteiligt waren, unterstützten auch Kräfte der Direktion Bundesbereitschaftspolizei und der Bundespolizeidirektion 11 die Durchsuchungen. Im Zentrum der Ermittlungen stehen vietnamesische Staatsangehörige, die sich in Berlin und Oranienburg aufhielten.

Bei den Durchsuchungen beschlagnahmten die Beamten verschiedene Beweise: Personaldokumente, Mobiltelefone, diverse Schriftstücke und 24.947 Euro Bargeld. Darüber hinaus wurden drei vietnamesische Staatsangehörige festgestellt, die sich unerlaubt in Deutschland aufhielten. Sie wurden in Gewahrsam genommen und anschließend der Landespolizei Brandenburg übergeben.

Ein besonders gefährlicher Fund gelang in Oranienburg: Im Keller eines Durchsuchungsobjektes entdeckten die Ermittler erhebliche Mengen nicht zugelassener Pyrotechnik sowie weitere Explosiv- und Sprengstoffe. Die Beamten stellten Schwarzpulver, Zündschnüre und selbst hergestellte Sprengsätze sicher, die in Eimern, Kisten und Säcken gelagert waren. Dieser Sachverhalt wurde ebenfalls der Landespolizei Brandenburg zur weiteren Bearbeitung übergeben.

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