Die Bundesanwaltschaft hat am 8. Oktober 2026 einen großen Schlag gegen ein mutmaßlich international agierendes Netzwerk der organisierten Waffen- und Drogenkriminalität geführt. Dabei wurden zehn Verdächtigte festgenommen — sieben in Deutschland, drei in Spanien. Parallel dazu durchsuchten Beamte 35 Objekte.
Federführend waren das Bundeskriminalamt und das Polizeipräsidium Köln im Auftrag der Staatsanwaltschaften Düsseldorf und Köln. Unterstützt wurden sie von der Bundespolizei, der Landespolizei Nordrhein-Westfalen, den Niederlanden und Spaniens Policía Nacional (GRECO Costa del Sol).
Den Verdächtigen wird vorgeworfen, mit großen Mengen an Pistolen und Sturmgewehren sowie Drogen illegal zu handeln. Die Schusswaffen sollen überwiegend illegal in der Türkei hergestellt worden sein — sogenannte totalgefälschte Waffen, die außerhalb legaler Produktionsstrukturen entstehen. Diese Waffen hätten die Verdächtigen nach Angaben der Ermittler über legale Transportstrukturen von der Türkei nach Deutschland geschmuggelt.
Zugleich sollen sie umfangreiche Rauschgiftgeschäfte mit Bezügen in die Niederlande und Spanien betrieben haben. Der Vertrieb der illegalen Waren soll unter anderem über türkische Cafés und Shisha-Bars im Großraum Köln erfolgt sein.
Bei den Durchsuchungen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, den Niederlanden und Spanien stellten die Einsatzkräfte zahlreiche Schusswaffen, Bargeld, Drogen und digitale Beweismittel sicher. Die Auswertung läuft noch.
Die monatelangen Ermittlungen zeigen nach Angaben der Behörden ein Muster: Kriminelle Organisationen reagierten flexibel und anpassungsfähig auf polizeiliche Maßnahmen. Sie wechselten regelmäßig ihre Aufenthaltsorte und Transportwege, um sich dem Zugriff entziehen zu können.
Quelle: Pressemitteilung des Bundeskriminalamts vom 9. Oktober 2026. Original beim Bundeskriminalamt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz aus offiziellen Quellen erstellt und redaktionell geprüft.