Castrop-Rauxel: Streit eskaliert – Mann mit Schusswaffe bedroht, dann mit Messer verletzt

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Ein Streit zwischen zwei Männern in Castrop-Rauxel ist am Mittwochnachmittag eskaliert. Ein 43-Jähriger wurde dabei mit einem Messer schwer verletzt. Ein 47-Jähriger, ebenfalls aus Castrop-Rauxel, wurde kurz darauf festgenommen. Die Mordkommission ermittelt.

Gegen 16:40 Uhr hatte eine Zeugin die Polizei alarmiert, weil sie eine Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern beobachtet hatte. Sie meldete, dass einer der Männer – der 43-Jährige – mit einer Schusswaffe vor der Wohnanschrift des anderen gestanden haben soll. Die Einsatzkräfte trafen schnell ein und konnten den 43-Jährigen vor dem Haus stellen. Bei sich trug er zu diesem Zeitpunkt keine Waffe.

Der Mann wies eine Stichverletzung auf und war schwer verletzt. Die Polizeibeamten leisteten Erste Hilfe. Ein Rettungswagen transportierte ihn anschließend in ein Krankenhaus. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte eine Lebensgefahr nicht ausschließen – die Ärzte im Krankenhaus bestätigten dies jedoch nicht.

Während des Einsatzes erlangten die Beamten Hinweise auf den flüchtigen Tatverdächtigen, der den 43-Jährigen mit dem Messer verletzt haben soll. Der 47-Jährige wurde daraufhin kurz darauf an der Siemensstraße vorläufig festgenommen. Zwischen den beiden Männern hatte es bereits vor diesem Vorfall zu Streit gekommen.

Am Tatort fand die Polizei eine Schusswaffe und ein Messer, die sichergestellt wurden. Die Ermittlungen der Mordkommission laufen unter Federführung der Staatsanwaltschaft Dortmund.

Kontakt: Staatsanwältin Andersson, Staatsanwaltschaft Dortmund, Tel. 0231 926-26123

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