Container fällt von Frachter in die Weser – Bergung läuft

(Symbolbild)

Ein leerer Container ist am Dienstagabend bei Lade- und Löscharbeiten am Container Terminal Bremerhaven in die Weser gefallen. Das Missgeschick ereignete sich gegen 17.15 Uhr an der Stromkaje in der Senator-Borttscheller-Straße.

Nach bisherigen Erkenntnissen löste sich aus bislang ungeklärter Ursache die Verriegelung am sogenannten Spreader einer Containerbrücke. Der Container fiel zunächst auf einen darunter befindlichen Container und kippte anschließend vom Deck des Frachtschiffes ins Wasser.

Da der leere Container zunächst an der Wasseroberfläche trieb, leiteten Einsatzkräfte sofort Bergungsmaßnahmen ein. Aufgrund der Strömung konnte er jedoch nicht unmittelbar geborgen werden. Die Einsatzkräfte sicherten den Container schließlich im Bereich der Columbuspier, bevor er sank. Ein Fachunternehmen wird den Container in den kommenden Tagen bergen.

Für die Schifffahrt besteht derzeit keine Gefahr. Da es sich um einen Leercontainer handelt, sind auch Umweltgefahren ausgeschlossen. Personen wurden nicht verletzt, und es entstanden keine Sachschäden am Schiff.

Die Wasserschutzpolizei Bremen hat die Ermittlungen zur Ursache des Vorfalls aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen deutet derzeit nichts auf vorsätzliches oder vorwerfbares Verhalten hin. Die Polizei geht von einem technischen Defekt aus.

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