Die Woche vom 26. Oktober bis 1. November 2026 hielt für Bayern mehrere schwere Vorfälle bereit. Im Mittelpunkt stand ein Tötungsdelikt in Dingolfing, das einen Großeinsatz auslöste und die Ermittlungsbehörden über Tage beschäftigte. Daneben führten Drogenrazzia, Einbrüche und ein SEK-Einsatz die Bilanz fort.
Erschossener Mann in Dingolfing – Täter weiter flüchtig
In Dingolfing ist am Montag, 26. Oktober 2026, ein vollendetes Tötungsdelikt geschehen. Die Tat ereignete sich im Bereich der Schwedenschanze. Die Polizei ermittelt und bittet die Öffentlichkeit um Unterstützung. Wer in der Zeit zwischen 7.00 und 14.00 Uhr am 26. Oktober 2026 Foto- oder Videoaufnahmen vom Ereignisort gemacht hat, soll diese der Polizei zur Verfügung stellen. Gesucht werden Aufnahmen aus dem Bereich der Schwedenschanze und der Eppenauerstraße, von der Oberdingolfinger Straße und aus Oberdingolfing – ob mit dem Mobiltelefon, einer Drohne, einer Überwachungskamera, einer Dashcam oder von einem geparkten Fahrzeug aus. Mehr dazu
In Dingolfing ist es am 26. Oktober gegen 12.30 Uhr zu einem tödlichen Schusswaffeneinsatz gekommen. Ein unbekannter Mann erschien an der Haustür eines Ehepaares in der Schwedenschanze und gab mindestens einen Schuss auf den Ehemann ab. Der 43-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass er trotz Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort starb. Ein Kriseninterventionsteam betreute die Angehörigen. Der Täter flüchtete mit einem schwarzen Fahrzeug – nach aktuellem Stand möglicherweise ein BMW mit getönten Scheiben. Trotz sofort eingeleiteter Fahndung durch zahlreiche Polizeikräfte und unter Unterstützung eines Polizeihubschraubers konnte der Flüchtende bislang nicht gefasst werden. Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die Ermittlungen zum Verdacht eines Tötungsdelikts übernommen. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Landshut werden derzeit umfangreiche Maßnahmen zur Spurensicherung durchgeführt. Zeugen des Geschehens werden vernommen. Mehr dazu
In Dingolfing ermittelt die Kriminalpolizei nach einer tödlichen Schussabgabe auf einen 43-jährigen Mann am 26. Oktober gegen 12.30 Uhr. Eine Sonderkommission mit etwa 30 Ermittlern der Kriminalpolizeiinspektion Landshut arbeitet zusammen mit der Bayerischen Bereitschaftspolizei an der Aufklärung. Trotz intensiver Ermittlungen gibt es bislang keinen konkreten Tatverdacht. Weder zum mutmaßlichen Täter noch zum dunklen Fluchtfahrzeug liegen konkrete Hinweise vor. Die rechtsmedizinische Untersuchung, die am Institut für Rechtsmedizin der Universität München stattfand, bestätigt: Mindestens ein Projektil traf den Mann tödlich. Mehr dazu
In Dingolfing ist ein größerer Polizeieinsatz nach tödlichen Schüssen auf einen 43-Jährigen beendet worden. Der Schütze ist bislang flüchtig. Die Tat ereignete sich am 26. Oktober gegen Mittag. Daraufhin rückte die Polizei mit großem Aufgebot an: Auf ihrem Höchststand waren etwa 40 Streifenwagen im Einsatz, darunter Diensthunde und Einsatzeinheiten der Zentralen Einsatzdienste, sowie ein Polizeihubschrauber. Gegen 16 Uhr wurden die sichtbaren Fahndungen eingestellt, weil der Flüchtige nicht gefunden wurde. Die Kriminalpolizeiinspektion Landshut ermittelt zusammen mit der Staatsanwaltschaft Landshut wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Die Ermittler prüfen insbesondere, ob es eine Vorbeziehung zwischen dem Opfer und dem Täter gab. Mehr dazu
Drohungen gegen Opfer-Familie – erneuter Polizeieinsatz in Dingolfing
In Dingolfing hat die Polizei am 27. Oktober einen größeren Einsatz durchgeführt, nachdem Angehörige eines Gewaltopfers die Behörden alarmierten. Kurz nach 16.00 Uhr meldeten sie über den Notruf, dass vor dem Anwesen ein dunkler BMW mit mindestens zwei Personen stand. Eine der Personen soll gegenüber einem Angehörigen Äußerungen gemacht haben, die als Drohung aufgefasst werden konnten. Da ein möglicher Zusammenhang mit einem tödlichen Schusswaffenangriff vom Vortag nicht ausgeschlossen werden konnte, fahndete die Polizei mit zahlreichen Streifen und einem Polizeihubschrauber im Bereich der Schwedenschanze sowie im Stadtgebiet nach dem Fahrzeug und den Insassen. Gegen 17.00 Uhr konnte die Polizei den dunklen BMW im Stadtgebiet ausfindig machen und nahm zwei Heranwachsende fest. Mehr dazu
Gesuchter Mörder am Nürnberger Hauptbahnhof festgenommen
Die Bundespolizei hat am späten Montagabend einen 45-Jährigen im Nürnberger Hauptbahnhof festgenommen, der seit April flüchtig war. Gegen den Deutschen lag ein Europäischer Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Köln vor – er war wegen Mordes gesucht. Gegen 22:20 Uhr kontrollierten Beamte der Bundespolizeiinspektion Nürnberg den Mann im Rahmen einer routinemäßigen Personenkontrolle und stellten fest, dass er im Fahndungssystem hinterlegt war. Der 45-Jährige war im Jahr 2003 vom Landgericht Köln wegen Mordes in Tateinheit mit Raub mit Todesfolge verurteilt worden. Mehr dazu
SEK-Einsatz in Berchtesgaden
In Berchtesgaden hat ein psychisch auffälliger 26-Jähriger am Sonntag, 25. Oktober 2026, gegen Mittag Personen aus seinem näheren Umfeld bedroht und angekündigt, sich selbst etwas anzutun. Der Mann sperrte sich mit einem Messer in einem Zimmer einer Wohnung ein, woraufhin Spezialeinsatzkräfte anrückten. Gegen 12.00 Uhr hatte eine Mitteilerin die Polizeiinspektion Berchtesgaden informiert. Der 26-Jährige wurde schließlich festgenommen. Mehr dazu
Großeinsatz in Scheßlitz wegen möglicher Schusswaffe
In Scheßlitz im Landkreis Bamberg hat ein Streit zwischen einem Ehepaar zu einem größeren Polizeieinsatz geführt. Die Frau rief gegen 10 Uhr die Polizei und berichtete, dass ihr 67 Jahre alter Mann sich allein im Haus aufhielt und erwähnte dabei auch, dass möglicherweise eine Schusswaffe im Wohnhaus vorhanden sein könnte. Mehrere Streifenwagen rückten an und sperrten den Bereich um das Wohnhaus ab. Auch Beamte aus Mittelfranken kamen zum Einsatzort. Der Mann verließ das Haus freiwillig gegen 15 Uhr – unbewaffnet. Niemand wurde verletzt. Die Polizei brachte den Mann anschließend in ein psychiatrisches Krankenhaus. Bei der Durchsuchung des Hauses fanden die Polizistinnen und Polizisten zwei Waffen: eine Luftpistole und eine Schreckschusswaffe. Beide sind frei erwerblich und benötigen keine Genehmigung. Zu keinem Zeitpunkt bestand nach Einschätzung der Polizei eine Gefahr für Unbeteiligte. Mehr dazu
Haftbefehl nach Angriff auf Polizisten in Landshut
In Landshut ist gegen eine 29-Jährige Haftbefehl erlassen worden, weil sie Polizisten massiv attackiert hat, um die Flucht eines 25-Jährigen zu ermöglichen. Nach bisherigem Ermittlungsstand versuchte der Mann am Freitag, 23. Oktober, kurz nach der Eröffnung eines gegen ihn gerichteten Haftbefehls zu fliehen. Die 29-Jährige griff die Beamten daraufhin an, um seine Wiederergreifung zu verhindern. Durch das Eingreifen weiterer Polizeibeamter konnten beide Personen festgenommen werden. Die Staatsanwaltschaft Landshut ordnete Haftbefehl gegen die 29-jährige Spanierin wegen des dringenden Tatverdachts der versuchten Gefangenenbefreiung an. Sie wurde am Samstag, 24. Oktober, dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Landshut vorgeführt und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Mehr dazu
Einbruch in Firmengebäude in Geiselhöring
In der Nacht auf Freitag, 23. Oktober 2026, sind mehrere Täter in ein Firmengebäude in Geiselhöring eingebrochen. Die Täter drangen zwischen Donnerstag, 22.10.2026, 22.50 Uhr, und Freitag, 23.10.2026, 02.50 Uhr, in das Gebäude ein. Mit einer Flex öffneten sie einen Tresor und entwendeten daraus einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag. Der Sachschaden liegt nach derzeitigen Schätzungen im mittleren fünfstelligen Eurobereich. Die Kriminalpolizeiinspektion Straubing ermittelt und sucht Zeugen. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
Die tödliche Schussabgabe in Dingolfing am 26. Oktober dominierten das Waffengeschehen der Woche: In Dingolfing ist es am 26. Oktober gegen 12.30 Uhr zu einem tödlichen Schusswaffeneinsatz gekommen. Ein unbekannter Mann erschien an der Haustür eines Ehepaares in der Schwedenschanze und gab mindestens einen Schuss auf den Ehemann ab. Der 43-Jährige wurde dabei so schwer verletzt, dass er trotz Reanimationsmaßnahmen noch vor Ort starb. Die Umstände, unter denen die Schussabgabe erfolgte, sind derzeit noch unklar. Der Flüchtige wird wie folgt beschrieben: Er sprach hochdeutsch, trug eine dunkle Jacke mit Kapuze, hatte einen Oberlippenbart und ein eher rundliches Gesicht. Mehr dazu — Außerdem wurde am 30. Oktober 2026 in München ein Messerangriff gemeldet; die Meldung stützte sich auf Medienberichte, nicht auf eine offizielle Polizeimitteilung. Mehr dazu
Auffällig an dieser Woche ist die Konzentration mehrerer schwerer Vorfälle auf den Raum Dingolfing: Ein Tötungsdelikt, ein anschließender Drohungsvorfall gegen die Familie des Opfers und eine wochenlang laufende Sonderkommission mit zuletzt rund 50 Beamtinnen und Beamten banden dort erhebliche Ermittlungskapazitäten. Auch der Fund eines seit Monaten flüchtigen, wegen Mordes gesuchten Mannes am Nürnberger Hauptbahnhof zeigt, dass Fahndungserfolge manchmal durch routinemäßige Kontrollen gelingen.
Einen Ermittlungserfolg gab es nach einem Einbruch aus dem Vorjahr: Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Mitterfels im August 2025 konnte die Polizei nun einen Tatverdächtigen ermitteln. Blutspuren am Tatort führten zu einem 40-Jährigen, der in Polen festgenommen wurde und sich derzeit in Haft befindet. Mehr dazu
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.