Die Woche vom 27.04.–03.05.2026 war von schweren Gewaltverbrechen in Nordrhein-Westfalen überschattet. Mehrere Tötungsdelikte und Gewaltattacken hielten die Ermittlungsbehörden in Atem. Der schwerste Vorfall ereignete sich in Enger, wo ein Familienvater seinen Sohn lebensgefährlich verletzte.
In Enger griff am Donnerstag, 30. April, gegen 19:50 Uhr ein 51-jähriger Mann zunächst seine Ehefrau und anschließend seinen 18-jährigen Sohn mit einem Küchenmesser an. Der Sohn erlitt lebensgefährliche Verletzungen, der Vater wurde in Untersuchungshaft genommen. Mehr dazu
In Dortmund-Nord starb in der Nacht zu Donnerstag ein 42-Jähriger nach einer brutalen Schlägerei auf der Dürener Straße am Kleinen Borsigplatz. Zwei unbekannte Täter schlugen und traten so heftig auf den Mann ein, dass er an den Folgen stumpfer Gewalt verstarb. Die Mordkommission ermittelt, die Täter sind flüchtig. Mehr dazu
In Bielefeld-Gellershagen wurde nach einem Tötungsdelikt an einer 28-Jährigen der tatverdächtige Freund des Opfers festgenommen. Der 32-jährige deutsche Staatsbürger wurde am Dienstagabend, 28. April, am Flughafen Frankfurt gefasst und gestand die Tat. Er sitzt in Untersuchungshaft. Mehr dazu
In Kierspe erlag ein 21-jähriger Mann am Vormittag des 30. April seinen Verletzungen, die er bei einem Wohnungsbrand am Haunerbusch erlitten hatte. Die Polizei hat den Toten und den Brandort beschlagnahmt. Mehr dazu
Auf der Autobahn 61 bei Türnich kam am Samstagnachmittag, 2. Mai, eine bislang nicht identifizierte Frau bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben. Vier weitere Personen wurden teils schwer verletzt und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Mehr dazu
In Köln-Höhenhaus nahm die Polizei am Donnerstag, 30. April, einen 30-jährigen Mann mit mutmaßlichen Verbindungen ins Rockermilieu fest. Bei Durchsuchungen fanden die Ermittler Handgranaten. Der Mann steht im Verdacht, im März 2025 auf ein Mehrfamilienhaus geschossen zu haben. Mehr dazu
In Mönchengladbach schossen Polizeibeamte am Freitag, 1. Mai, auf einen augenscheinlich unbekleideten Mann, der mit einer Langwaffe unterwegs war. Der Mann wurde schwer verletzt. Der Vorfall sorgte für einen größeren Polizeieinsatz in der Innenstadt. Mehr dazu
In Remscheid hob die Polizei am Mittwochmorgen, 29. April, eine illegale Cannabisplantage in einem Industriegebäude aus. Die Einsatzkräfte stellten rund 450 Cannabispflanzen sicher und nahmen vier Männer fest. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
In Enger verletzte am Donnerstag, 30. April, ein 51-jähriger Mann seine Ehefrau und seinen 18-jährigen Sohn mit einem Küchenmesser. Der Sohn erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Mehr dazu Auf einem Flohmarkt-Parkplatz in Mönchengladbach bedrohte am Freitag, 1. Mai, gegen 13:45 Uhr ein 56-jähriger Mann eine Personengruppe mit einem Messer nach einem eskalierten Streit. Er wurde in Gewahrsam genommen. Mehr dazu In Gelsenkirchen-Buer raubte am Freitag, 1. Mai, um 20:00 Uhr ein Unbekannter einen 32-Jährigen auf der Springestraße mit einem Messer aus. Mehr dazu
Auffällig war die Häufung schwerer Gewaltdelikte mit mehreren Tötungsdelikten innerhalb weniger Tage. Gleichzeitig ereigneten sich mehrere schwere Verkehrsunfälle mit Todesfolge und lebensgefährlichen Verletzungen auf nordrhein-westfälischen Straßen.