Die Woche vom 27. April bis 3. Mai 2026 war in Sachsen von einem tödlichen Vorfall am 1. Mai in Dresden überschattet. Daneben beschäftigten mehrere Waldbrände und zahlreiche Festnahmen an den Grenzen die Einsatzkräfte.
Der schwerste Vorfall ereignete sich am 1. Mai in Dresden, wo nach Polizeiangaben ein Toter zu beklagen war. Die Dresdner Feuerwehr war an dem Feiertag mit 19 Brandeinsätzen stark gefordert, das Einsatzaufkommen stieg nach Einbruch der Dunkelheit deutlich an. Mehr dazu
Mehrere Waldbrände sorgten für Großeinsätze der Feuerwehr. Am Samstag, 2. Mai, brach nahe dem Freibad Wostra in Dresden-Zschieren ein Waldbrand aus, bei dem meterhohe Flammen und Rauch im Bereich der Wilschdorfer Straße entstanden. Die Dresdner Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindern. Mehr dazu Am Dienstag, 29. April, setzten Unbekannte in Niederoderwitz den Bahndamm neben einem befahrenen Gleis in Brand. Die Bundespolizei ermittelt wegen Brandstiftung. Mehr dazu
Ein brennender Kinderwagen im Hausflur eines Plattenbaus am Altgorbitzer Ring in Dresden-Gorbitz verletzte am Freitagabend, 1. Mai, fünf Personen durch Rauchgas. Feuerwehr und Rettungsdienst waren von 20:09 Uhr bis 21:45 Uhr im Einsatz. Mehr dazu
Am Samstag, 26. April, wurde eine 24-jährige Frau am Haltepunkt Markranstädt bei Leipzig sexuell belästigt. Als sie in eine S-Bahn einsteigen wollte, griff ihr ein Mann in den Intimbereich. Der 34-jährige Täter wurde dank Videoaufzeichnungen wenig später festgenommen. Mehr dazu
An den sächsischen Grenzen nahmen Bundespolizei und Grenzschutz mehrere gesuchte Personen fest. Am Grenzübergang Zinnwald wurde am 28. April ein 40-jähriger Montenegriner mit gefälschter kroatischer Identitätskarte festgenommen, gegen den fünf Fahndungen liefen. Mehr dazu In Görlitz stoppten Beamte am Mittwoch einen lettischen Staatsangehörigen mit gefälschtem Ausweis und Führerschein, der von Interpol gesucht wurde. Mehr dazu
Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch
In der zurückliegenden Woche wurden von der Polizei weder Messerattacken noch der Einsatz von Schusswaffen gemeldet.
Auffällig war die hohe Zahl von Festnahmen an den sächsischen Grenzen, besonders wegen gefälschter Dokumente und offener Haftbefehle. Die Bundespolizei stellte zudem mehrere verbotene Waffen sicher, darunter Butterflymesser, Schlagstöcke und eine getarnte Elektrowaffe.