Das war die Blaulicht-Woche in Sachsen: 18.05.–24.05.2026 (KW 21)

(Symbolbild)

Die Woche vom 18.05.–24.05.2026 brachte für die sächsische Polizei zahlreiche Grenzkontrollen mit Festnahmen, einen Großbrand in Dresden sowie mehrere Fälle von Widerstand gegen Polizistinnen und Polizisten. Besonders im Fokus standen die verstärkten Kontrollen an der sächsisch-tschechischen und sächsisch-polnischen Grenze.

Der schwerste Vorfall ereignete sich am Freitag in Bärenstein, wo ein 50-jähriger Georgier zu 140 Tagen Haft verurteilt war und in die JVA Zwickau eingeliefert wurde. Bei Grenzkontrollen an der sächsisch-tschechischen Grenze nahm die Bundespolizei am Wochenende mehrere Personen wegen offener Haftbefehle und Einreiseverbote fest. Nach Beendigung der Haftstrafe ist eine Zurückschiebung des Georgiers in sein Heimatland vorgesehen. Mehr dazu

In Dresden rückte die Feuerwehr am Donnerstag gegen 23:41 Uhr zu einem Großbrand in einer Tiefgarage in der Annenstraße aus. Aus der Tiefgarage des Wohn- und Apartmenthauses drang Rauch, die Sichtverhältnisse waren zeitweise so schlecht, dass selbst auf kurze Distanz kaum Orientierung möglich war. 50 Einsatzkräfte mit Spezialtechnik waren im Einsatz, der Brandherd wurde in einem Raum mit mehreren Abstellboxen lokalisiert. Mehr dazu

Zu schweren Angriffen auf Polizistinnen und Polizisten kam es mehrfach in Chemnitz. Am Freitagmorgen spuckten, traten und bissen zwei tunesische Staatsangehörige Bundespolizisten, nachdem sie als Schwarzfahrer erwischt worden waren. Vier Beamte wurden verletzt und mussten vorsorglich in einem Krankenhaus behandelt werden. Mehr dazu

In einem anderen Fall in Chemnitz verletzte ein 44-jähriger Deutscher am Donnerstagabend einen Zugbegleiter und später einen Polizisten am Daumen. Der Mann hatte zunächst dem 59-jährigen Zugbegleiter mit der Faust in den Brustkorb geschlagen und sich dann gegen die polizeilichen Maßnahmen gewehrt. Mehr dazu

Bei einer Kontrolle im Dresdner Hauptbahnhof stellte die Bundespolizei am Mittwochabend bei einem 35-jährigen Russen verschreibungspflichtige Medikamente, ein Messer und pyrotechnische Gegenstände sicher. Aufgrund der fehlenden Kennzeichnung besteht ein strafrechtlicher Verdacht nach dem Sprengstoffgesetz. Gegen den Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz sowie das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Mehr dazu

An der sächsisch-polnischen Grenze stellte die Bundespolizei Ludwigsdorf am Wochenende 18 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz fest. Betroffen waren ukrainische, syrische, belarussische, moldauische, armenische und kongolesische Staatsangehörige. Mehr dazu

Bei Buntmetalldieben auf der Bahnstrecke Görlitz-Cottbus wurden am Donnerstag zwei polnische Staatsangehörige auf frischer Tat gefasst. Das Amtsgericht Görlitz ordnete gegen den 25-Jährigen und 29-Jährigen Untersuchungshaft an. Die beiden hatten versucht, Signalkabel aus den Kabelschächten der Deutschen Bahn zu stehlen. Mehr dazu

Messerattacken und Schusswaffen-Gebrauch

Bei einer Kontrolle im Dresdner Hauptbahnhof stellte die Bundespolizei am Mittwochabend bei einem 35-jährigen Russen ein Einhandmesser sicher. In einem anderen Fall in Dresden wurde bei einer Fahndung am Wiener Platz eine Spielzeugpistole sichergestellt, nachdem eine Zeugin beobachtet hatte, wie ein 18-Jähriger mit einer vermeintlichen Schreckschusswaffe hantierte. Darüber hinaus wurden in der zurückliegenden Woche von der Polizei keine weiteren Messerattacken oder der Einsatz von Schusswaffen gemeldet.

Die Bundespolizei Ebersbach hat seit dem 21. Mai drei Kontrollstellen in der Region Zittau mit Fahrbahnschwellen zur Geschwindigkeitsreduzierung ausgestattet. Die Maßnahme wurde notwendig, weil ständige Geschwindigkeitsübertretungen zu Gefahrensituationen führten und die Sicherheit der eingesetzten Polizistinnen und Polizisten gefährdeten. Mehr dazu

Hinweis: Dieser Wochenrückblick wurde automatisiert auf Basis der Polizei-Pressemeldungen aus Sachsen erstellt. Für die Beschuldigten, Betroffenen und Tatverdächtigen gilt die rechtsstaatlich garantierte Unschuldsvermutung.

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